Donald Trump: Trump spricht von einer "geheimen Mission" in Straße von Hormus
Der Iran hat die Meerenge von Hormus durch Drohungen und Beschuss von Schiffen weitgehend unpassierbar gemacht. Laut dem US-Präsidenten hat sein Militär nun Schiffen bei der Durchfahrt geholfen.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Das US-Militär hat nach Angaben von US-Präsident Donald Trump Öltanker und andere Handelsschiffe in einer "geheimen Mission" dabei unterstützt, die Straße von Hormus zu durchqueren. Er habe dies im vergangenen Monat angeordnet, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social, ohne dabei genauere Angaben zu der Unterstützung zu machen.
"Heute freue ich mich, bekannt zu geben, dass diese Bemühungen dazu geführt haben, dass mehr als 100 MILLIONEN Barrel Öl die Straße durchquert haben und auf den freien Markt gelangt sind." Nach Angaben der Internationalen Energieagentur (IEA) wurden im vergangenen Jahr im Schnitt 20 Millionen Barrel an Rohöl und Ölprodukten pro Tag durch die Meerenge transportiert.
Trump schrieb weiter, dass mehr als 200 Handelsschiffe die Meerenge sicher durchquert hätten. Eine unabhängige Bestätigung für seine Angaben gab es zunächst nicht. Zuvor hatte der US-Präsident im Weißen Haus bereits vor Reportern vage von dem US-Vorgehen gesprochen und gesagt, dass er nun darüber rede, weil der Iran es herausgefunden habe.
"Dieser überaus erfolgreiche Einsatz ist darauf zurückzuführen, dass die VEREINIGTEN STAATEN von AMERIKA die Straße von Hormus KONTROLLIEREN – NICHT der Iran", behauptete Trump auf Truth Social.
Irans Streitkräfte hatten kurz nach Kriegsbeginn Ende Februar durch Drohungen, Kontrollen und Angriffe auf Schiffe den Schiffsverkehr in der Meerenge weitgehend zum Erliegen gebracht und die Kontrolle über wichtige Exportroute für sich beansprucht. Die USA reagierten darauf ihrerseits mit einer Blockade iranischer Häfen, um den Iran am Export von Öl zu hindern. Die Straße von Hormus ist als Exportroute für Dünger, Öl und Flüssiggas für die Weltwirtschaft von großer Bedeutung.
Die wirtschaftlichen Folgen des Krieges sind auch in den USA spürbar. Trump hat ein Interesse daran, positive Nachrichten zu vermelden. Verhandlungen über ein Abkommen über ein Ende des Krieges stecken fest.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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