Zwischenfall im Golf von Aden: Schusswechsel an Frachtschiff vor Jemens Küste

Nach der jüngsten Eskalation im Iran-Krieg wollen die Huthi erneut Schiffe mit angeblichem Bezug zu Israel angreifen. Stecken sie hinter dem jüngsten Vorfall im Golf von Aden?

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Vor der Küste des Jemen haben sich Angreifer auf einem kleinen Boot einen Schusswechsel mit Sicherheitskräften eines Frachtschiffs geliefert. Die sechs Angreifer hätten sich dem Frachter genähert, woraufhin es zum Schusswechsel gekommen sei, teilte die britische Behörde für die Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO) am Morgen mit. Daraufhin sei das kleine Boot abgedreht. Schiffe in der Nähe wurden aufgerufen, die Gegend vorsichtig zu befahren.

Im Jemen ist die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz aktiv, die den Norden und weite Teile der westlichen Küste am Roten Meer kontrolliert. Nach der jüngsten Eskalation im Iran-Krieg hat sie Israel zuletzt erneut angegriffen und auch eine "Blockade" der Seewege für Israel im Roten Meer verkündet. Seit 2023 hatte die Miliz Dutzende Schiffe mit angeblichem Bezug zu Israel in der Region angegriffen und teils versenkt oder stark beschädigt.

Die Gegend, in der sich der Schusswechsel laut UKMTO ereignete, liegt allerdings weiter südlich im Golf von Aden. Die Küste des Jemen in diesem Gebiet wird von der international anerkannten Regierung kontrolliert, die von Saudi-Arabien unterstützt wird. Im Golf von Aden kommt es immer wieder auch zu Piraterie-Vorfällen mit Beteiligung von kriminellen Netzwerken aus Somalia.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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