Hamburg: BG Klinikum Hamburg verlegt Teilbereiche zum UKE
Zwei Klinikneubauten und eine engere Zusammenarbeit mit dem UKE: Die BG Klinik in Hamburg-Bergedorf soll künftig ein wichtiges Standbein in Eppendorf haben. Investiert werden 1,2 Milliarden Euro.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Mit Investitionen in Höhe von 1,2 Milliarden Euro, zwei Klinikneubauten und einer engeren Kooperation mit dem UKE im Bereich der Schwerstverletztenversorgung wollen sich die BG Kliniken in Hamburg neu aufstellen. Das sehen zwei Erklärungen vor, die von Senat und Klinikverantwortlichen unterzeichnet und im Rathaus vorgestellt wurden. "Es geht um zwei wichtige Krankenhäuser, die in ihren Bereichen zu den besten Deutschlands zählen", sagte Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD).
Geplant ist ein Neubau des BG Klinikums Hamburg auf dem Campus des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE). Das Klinikum zur Behandlung von Schwerstverletzten soll den Angaben zufolge mit einem Neubau des UKE verbunden werden, in dem neben einem Krebszentrum auch die erweiterte Notfallaufnahme untergebracht werden soll.
Notfallversorgung soll am Standort Bergedorf erhalten bleiben
Zugleich sollen nach Angaben des Vorsitzenden der Geschäftsführung der BG Kliniken, Reinhard Nieper, am bisherigen Standort Bergedorf in einem Neubau mit 350 Betten unter anderem ein neues Querschnittsgelähmten-Zentrum sowie Rehabilitationseinrichtungen und ein sportmedizinisches Zentrum entstehen.
Ein medizinisches Versorgungszentrum mit Notfallambulanz und OP-Zentrum sowie ein ambulantes kindertraumatologisches Zentrum würden die Versorgung der Menschen in Bergedorf auch weiterhin sicherstellen. Auch die Rettungswache mit RTW und der Rettungshubschrauber sollen demnach am Standort Bergedorf verbleiben.
An beiden Standorten wollen die BG Kliniken jeweils 600 Millionen Euro aus den Mitteln der gesetzlichen Unfallversicherung investieren.
Bis wann die Vorhaben umgesetzt werden, sagten die Beteiligten nicht konkret. Zunächst brauche es weitere Planungen. Man sei mit dem Projekt aber im nächsten Jahrzehnt, sagte der Ärztliche Direktor und Vorstandsvorsitzende des UKE, Christian Gerloff.
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