Wladimir Putin: Angst vor Attentat - Putin schickt angeblich Töchter in den Bunker
Aus Angst vor Attentatsversuchen soll Wladimir Putin seine beiden ältesten Töchter samt drei Enkelkindern in seinen Waldai-Palastkomplex beordert haben, wird berichtet. Ein Boulevardblatt spricht sogar von "Paranoia" beim Kremlchef.
Erstellt von Tobias Rüster - Uhr
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- Wladimir Putins Töchter leben angeblich in seinem Palast-Versteck
- Was über Wladimir Putins Familie bekannt ist
- Wladimir Putin hat Angst vor Anschlag
Es ist eine schwerwiegende Behauptung im britischen Boulevardblatt "The Sun". Aus Furcht vor möglichen Mordanschlägen habe der russische Präsident Wladimir Putin, der zuletzt über einen möglichen Angriff der Nato sprach, seine beiden ältesten Töchter samt ihren Kindern zu sich in seinen hochgesicherten Palastkomplex beordert.
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Wladimir Putins Töchter leben angeblich in seinem Palast-Versteck
Wie eine neue Untersuchung aufdecken soll, leben nun Maria Woronzowa (41) und Katerina Tikhonova (39) mit insgesamt drei Enkelkindern in der streng bewachten Waldai-Residenz. Woher "The Sun" die Informationen genau bezieht, wird nicht klar. Unabhängig bestätigen lassen sich die Behauptungen nicht.
Was über Wladimir Putins Familie bekannt ist
Informationen über die Kinder von Wladimir Putin, den "The Sun" in ihrem Text als "paranoid" bezeichnet, sind begrenzt, da die russische Führung ihre Privatsphäre schützt. Zwei Töchter stammen demnach aus Putins Ehe (geschieden 2014) mit Ljudmila Schkrebnewa.
- Bekannt ist, dass Maria Woronzowa am 28. April 1985 in Leningrad (heute Sankt Petersburg) geboren wurde.
- Es wird berichtet, dass sie Biologie an der Universität St. Petersburg und Medizin an der Moskauer Staatlichen Universität studierte.
- Sie war mit dem niederländischen Geschäftsmann Jorrit Faassen verheiratet.
- Katerina Tikhonova wurde am 31. August 1986 geboren.
- Sie studierte angeblich Mathematik und Physik an der Moskauer Staatlichen Universität.
- Tikhonova leitet das "Innopraktika", ein Innovationszentrum an der Moskauer Staatlichen Universität, und ist in der russischen Wissenschaftsgemeinschaft aktiv.
- Außerdem ist sie eine talentierte Akrobatik-Rock'n'Roll-Tänzerin und hat an mehreren internationalen Wettbewerben teilgenommen.
- Es gibt Spekulationen über weitere Kinder, die angeblich aus einer Beziehung mit Alina Kabajewa stammen soll.
- Kabajewa ist eine ehemalige rhythmische Sportgymnastin und Politikerin. Diese Gerüchte wurden nie offiziell bestätigt.
Wladimir Putin hat Angst vor Anschlag: Flugabwehrtürme sichern das Anwesen
Der befestigte Putin-"Palast", wie er bei "The Sun" beschrieben wird, liegt rund 370 Kilometer nordwestlich von Moskau auf einer Halbinsel zwischen zwei Seen. Die Sicherheitsvorkehrungen rund um den Waldai-Komplex wurden laut "The Sun" in jüngster Zeit drastisch ausgebaut. Mittlerweile soll die Anlage über insgesamt 27 Türme verfügen, die mit Flugabwehrsystemen ausgestattet sind. Noch vor zwei Jahren seien es lediglich sieben solcher Verteidigungsanlagen gewesen.
Die Flugabwehrtürme sind dem Bericht zufolge in zwei konzentrischen Kreisen um das Anwesen herum angeordnet. Diese Anordnung ahmt die Schutzstruktur nach, wie sie auch für die russische Hauptstadt Moskau verwendet wird. Dutzende Luftverteidigungssysteme bewachen den Komplex und machen ihn zu einem der am besten gesicherten Standorte in ganz Russland. Zudem soll die festungsartige Residenz über einen geheimen Bunker verfügen.
Wladimir Putin lässt Überwachungssystem aus Angst vor Hacks abschalten
Aus Sorge vor möglichen Cyberangriffen hat Wladimir Putin zuletzt angeblich dringende Kontrollen seines komplexen Überwachungskamerasystems angeordnet. Die Befürchtung: Feinde könnten sich Zugang verschaffen und seine Bewegungen nachverfolgen. Wie die "Financial Times" berichtete, wurde das gesamte System vorübergehend außer Betrieb genommen.
Ingenieure trennten das Kameranetzwerk hermetisch vom Internet ab, wie eine Quelle enthüllte. Erst nachdem Experten bestätigt hatten, dass die Sicherheit gewährleistet sei, wurde das System wieder online geschaltet. Die Sorge vor gehackten Überwachungskameras hat einen konkreten Hintergrund.
- Der iranische Revolutionsführer Ayatollah Ali Khamenei wurde von den USA und Israel getötet, nachdem Sicherheitskameras im Iran gehackt worden waren.
- Über die kompromittierten Kameras ließ sich sein Aufenthaltsort ermitteln.
- Diese Vorfälle haben offenbar Putins Angst vor ähnlichen Angriffen auf seine eigene Person geschürt und zu den umfassenden Sicherheitsüberprüfungen geführt.
Ukrainische Drohnen erhöhen Putins Angst
Die drastische Verschärfung der Sicherheitsmaßnahmen am Waldai-Komplex steht in direktem Zusammenhang mit der wachsenden Bedrohung durch ukrainische Angriffe. Drohnen und Raketen aus der Ukraine dringen mittlerweile immer häufiger und tiefer in russisches Territorium vor. Diese Entwicklung hat offenbar Putins Sorge vor Anschlägen auf seine Person massiv verstärkt.
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