Donald Trump: Trump-Blamage beim NBA-Finale - er hält Buhrufe für Jubel

Pfiffe, Buhrufe und ein umstrittener Auftritt während der Nationalhymne: US-Präsident Donald Trump ist bei einem NBA-Finalspiel in New York alles andere als freundlich empfangen worden. Sein Besuch sorgte für Aufsehen – auf den Rängen und auf dem Parkett.

Erstellt von - Uhr

Donald Trump wurde beim NBA-Finale im Madison Square Garden von den Zuschauern lautstark ausgebuht, als sein Bild auf den Videoleinwänden erschien. (Foto) Suche
Donald Trump wurde beim NBA-Finale im Madison Square Garden von den Zuschauern lautstark ausgebuht, als sein Bild auf den Videoleinwänden erschien. Bild: picture alliance/dpa/AP | Ross D. Franklin
  • Donald Trump bei seinem Besuch eines NBA-Finalspiels im Madison Square Garden lautstark ausgebuht
  • Trump patzt während Nationalhymne
  • Trump bestreitet Buhrufe, er will nur Jubelrufe gehört haben
  • Trump-Besuch löst einen gewaltigen Sicherheitsaufwand aus

Der US-Präsident Donald Trump hat sich am Montagabend beim dritten Spiel der NBA-Finals zwischen den New York Knicks und den San Antonio Spurs blicken lassen – und wurde dabei alles andere als herzlich empfangen.

Weitere Nachrichten zu Donald Trump finden Sie am Ende des Artikels.

Donald Trump bei NBA-Spiel gnadenlos ausgebuht

Als sein Gesicht während der Nationalhymne auf den großen Bildschirmen der Arena erschien, brachen laute Buhrufe aus. Etwa zehn Sekunden lang machten weite Teile des Publikums im Madison Square Garden ihrem Unmut deutlich Luft.

Für die Knicks war es das erste Finals-Heimspiel seit 1999 – ein historischer Moment, der durch Trumps Anwesenheit zusätzliche Brisanz erhielt. Der Präsident verfolgte die Partie letztlich nicht wie ursprünglich geplant direkt am Spielfeldrand, sondern aus der Loge von Knicks-Besitzer James Dolan.

Trump-Patzer während Nationalhymne

Doch nicht nur die Buhrufe sorgten für Aufsehen. Wie "The Daily Beast" berichtet, leistete sich Trump während der Nationalhymne einen bemerkenswerten Fauxpas: Als der Sänger die ersten Strophen vortrug, stand der 79-Jährige mit herabhängenden Armen da. Erst als die Kamera auf ihn schwenkte, hob er die Hand – allerdings zum militärischen Gruß statt aufs Herz. Laut dem US-Flaggengesetz ist jedoch genau Letzteres während der Hymne vorgeschrieben.

Seine 19-jährige Enkelin Kai Trump machte es besser: Sie legte ihre Hand vorschriftsmäßig auf die Brust. Während der Präsident mit seiner Hand einen Schatten über sein Gesicht warf, lächelte er in die Kamera – begleitet von den Buhrufen des Publikums.

Trump bestreitet Buhrufe:"Es waren größtenteils Jubelrufe"

Trump selbst bestritt, von Knicks-Fans ausgebuht worden zu sein, nachdem er im Madison Square Garden von den Zuschauern in New York lautstark empfangen worden war: "Es waren größtenteils Jubelrufe", so Trumps Behauptung.

Rekordpreise und ein enormer Sicherheitsaufwand

Trumps Besuch im Madison Square Garden zog einen enormen Sicherheitsaufwand nach sich. Tausende Polizisten sowie Hunderte Agenten des Secret Service waren rund um die Arena postiert. Für viele Fans bedeutete das erhebliche Verzögerungen beim Einlass.

Das dritte Finals-Spiel ging als teuerstes Basketballspiel aller Zeiten in die Geschichte ein. Eintrittskarten wurden teilweise für mehr als 9000 Dollar gehandelt – umgerechnet etwa 7900 Euro. Wer direkt am Spielfeldrand sitzen wollte, musste bis zu 500.000 Dollar hinblättern, was rund 440.000 Euro entspricht.

Auch diese Trump-News sind einen Blick wert:

/news.de/stg

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.