Boris Pistorius: Pistorius beschwört Zusammenhalt von Truppe und Gesellschaft
Mehr als 300.000 Menschen informierten sich beim Tag der Bundeswehr über deren Arbeit. Der zuständige Minister hat eine Botschaft.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Verteidigungsminister Boris Pistorius hat beim Tag der Bundeswehr einen stärkeren Zusammenhalt von Gesellschaft und Truppe beschworen. Es habe in den vergangenen Jahren wenig Raum für Begegnungen gegeben, das ändere sich durch solche Tage, sagte der SPD-Politiker am Samstag in Neubiberg bei München beim Besuch der Universität der Bundeswehr.
Der Aktionstag sei "ein gutes Instrument, um wieder eine stärkere Verbindung zu schaffen zwischen der Gesellschaft als solcher und einer Bundeswehr der Staatsbürgerinnen und Staatsbürger in Uniform", sagte Pistorius. Er besuchte auch den größten Sanitätsstandort der Bundeswehr in Weißenfels in Sachsen-Anhalt.
An bundesweit zehn Standorten des Aktionstages wurden nach Angaben des Ministers bis zum Samstagnachmittag Uhr rund 307.000 Besucherinnen und Besucher gezählt. Den jährlichen Bundeswehrtag gibt es seit 2015, im vergangenen Jahr hatte die Bundeswehr insgesamt rund 280.000 Besucherinnen und Besucher registriert.
Merz erneut auf Fliegerhorst in Norddeutschland
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) besuchte derweil den Luftwaffenstützpunkt Laage bei Rostock. "Unsere Soldatinnen und Soldaten sorgen dafür, dass wir im Hier und Heute verteidigungsbereit sind. Sie können sich auf unsere Unterstützung verlassen - am Tag der Bundeswehr und an jedem anderen Tag", teilte Merz anschließend auf X mit.
In Laage werden die Eurofighter-Piloten der Luftwaffe ausgebildet. Rund 1.000 Soldatinnen und Soldaten sind dort stationiert. Zu sehen waren dort unter anderem Transportflugzeuge vom Typ A400M. Das Programm in Neubiberg hatte die Bundeswehr-Uni organisiert. Es wurden entsprechend akademische Angebote vorgestellt, aber auch Militärfahrzeuge, Fluggerät und Fallschirmsprünge vorgeführt. Auch andere Standorte wie Eckernförde, Nordholz und Munster öffneten ihre Tore.
Angesichts der Bedrohung durch Russland und die in der Folge geänderten Nato-Ziele soll die Bundeswehr größer werden. So soll die aktive Truppe auf 260.000 Männer und Frauen wachsen. Ende des ersten Quartals waren es rund 185.000. Seit 1. Januar gilt das neue Gesetz für den neuen Wehrdienst auf freiwilliger Basis. Alle Männer und Frauen, die volljährig werden, erhalten Fragebögen, um Eignung und Motivation für die Bundeswehr zu erheben. Junge Männer müssen den Bogen verpflichtend ausfüllen, für junge Frauen ist dies freiwillig.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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