Wolodymyr Selenskyj: Europäer loten mit Selenskyj Chancen für Verhandlungen aus
Putin hat den neuen Vorstoß von Selenskyj für Verhandlungen über ein Ende des Ukraine-Krieges zunächst zurückgewiesen. Trotzdem bereiten sich die Europäer auf solche Gespräche vor.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Deutschland, Frankreich und Großbritannien wollen die stockenden Bemühungen um ein Ende des Ukraine-Kriegs wieder in Gang bringen. Kanzler Friedrich Merz, Präsident Emmanuel Macron und Premierminister Keir Starmer treffen sich am Sonntagabend mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in London, um die Chancen für neue Verhandlungen mit Russland auszuloten.
Selenskyj hatte Putin am Donnerstag ein Treffen angeboten, um die "Schlüsselfragen" auf dem Weg zu einer Friedensvereinbarung direkt zu klären. Er sprach sich dafür aus, dass neben den USA als Vermittler auch die europäischen Alliierten der Ukraine eingebunden werden. Putin hatte den Vorstoß tags drauf abgelehnt. "Ich sehe darin noch keinen Sinn", sagte er.
Die Europäer gehen trotzdem davon aus, dass sich Russland Verhandlungen langfristig nicht verweigern kann und sie mit am Tisch sitzen, wenn der Prozess wieder in Gang kommt. "Langsam öffnet sich ein Fenster für Gespräche der europäischen Seite mit Russland", heißt es aus deutschen Regierungskreisen. Das Treffen in London soll dazu dienen, sich darauf vorzubereiten.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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