Wladimir Putin: Putin sieht Ukraine im Drohnenkrieg nicht im Vorteil

Kremlchef Putin bleibt bei seinen Maximalforderungen für einen Frieden. Er begründet das auch mit der militärischen und technologischen Übermacht Russlands gegenüber der Ukraine.

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Der russische Präsident Wladimir Putin bei einem Treffen mit Kabinettsmitgliedern. (Foto) Suche
Der russische Präsident Wladimir Putin bei einem Treffen mit Kabinettsmitgliedern. Bild: picture alliance/dpa/Pool Sputnik Government/AP | Alexander Astafyev

Kremlchef Wladimir Putin sieht Russland im Luftkrieg gegen die Ukraine weiterhin auch technologisch im Vorteil. Beim Einsatz von Drohnen herrsche Parität, in einigen Bereichen sei Russland hier in der Vorderhand, sagte Putin auf dem Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg - entgegen den Einschätzungen von Experten. Der Ukraine gelinge es nicht, hochwertige Waffen herzustellen. Sie seien vollständig von Lieferungen aus dem Ausland abhängig, behauptete er.

Putin verwies darauf, dass Russland im Gegensatz zur Ukraine über eine funktionierende Flugabwehr verfüge. Tatsächlich klagt der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj regelmäßig über das Defizit an Flugabwehrraketen, speziell zur Verteidigung gegen russische Raketen und Marschflugkörper. Zugleich verweisen Militärbeobachter darauf, dass auch die russische Flugabwehr gerade in den besetzten Gebieten der Ostukraine durch die ständigen Drohnenangriffe Kiews überlastet ist und schon zu einem großen Teil außer Gefecht gesetzt wurde. Putin forderte später von seinen Militärs, dass ukrainische Drohnen effektiver ausgeschaltet werden müssten.

Russland führt seit mehr als vier Jahren Krieg gegen die Ukraine und beschießt seit Beginn der Auseinandersetzung systematisch das Hinterland des Nachbarn. Doch auch die ukrainischen Drohnen richten inzwischen immer stärkere Schäden in Russland an - gerade bei der Ölindustrie. Auf dem Wirtschaftsforum räumte so die russische Regierung ein, dass die Ölförderung seit Jahresbeginn zurückgegangen sei.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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