Wladimir Putin News: Putin trifft internationale Journalisten bei Wirtschaftsforum

Trotz Angriffskrieg und Sanktionen will Russland beim Wirtschaftsforum in St. Petersburg ökonomische Kraft demonstrieren. Geplant ist auch ein Treffen Putins mit internationalen Journalisten.

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Der russische Präsident Wladimir Putin bei einem Treffen mit Kabinettsmitgliedern. (Foto) Suche
Der russische Präsident Wladimir Putin bei einem Treffen mit Kabinettsmitgliedern. Bild: picture alliance/dpa/Pool Sputnik Government/AP | Alexander Astafyev

Inmitten seines Angriffskriegs gegen die Ukraine will Kremlchef Wladimir Putin am Donnerstag Fragen westlicher Journalisten in St. Petersburg beantworten. Er trifft am zweiten Tag des Internationalen Wirtschaftsforums (SPIEF) in der Millionenmetropole Vertreter internationaler Nachrichtenagenturen, um über aktuelle Aspekte der Innen- und Außenpolitik Russlands und internationale Ereignisse zu sprechen, sagte Putins außenpolitischer Berater Juri Uschakow. Die Veranstaltung findet ihm zufolge zum zehnten Mal statt, in der Vergangenheit dauerte sie meist mehrere Stunden.

Russland nutzt das Wirtschaftsforum, um sich der Welt zu präsentieren und will dabei trotz eines Wachstumseinbruchs seine ökonomische Kraft nach mehr als vier Jahren seines Angriffskriegs gegen die Ukraine und westlichen Sanktionen nach außen demonstrieren. Zum Beginn des Forums machte ein ukrainischer Drohnenangriff den Plänen aber einen Strich durch die Rechnung. Am frühen Morgen, als Gäste zu der Veranstaltung anreisten, gab es mehrere Stunden Drohnenalarm und über der Millionenmetropole zog schwarzer Rauch auf.

Angemeldet haben sich nach Kremlangaben etwa 20.000 Teilnehmer aus mehr als 100 Ländern. Gastland ist diesmal Saudi-Arabien. Der Kreml hofft in diesem Jahr auf eine Rückkehr von Unternehmern aus Europa und den USA. Tatsächlich sind neben der amerikanischen Handelskammer auch deutsche Unternehmer vor Ort. Die deutsch-russische Auslandshandelskammer richtet erstmals wieder selbst eine Veranstaltung aus. Auch Bundestagsabgeordnete der AfD sind als Gäste anwesend. Sie reisten gegen den Rat des Auswärtigen Amts nach Russland.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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