Donald Trump: Dieses Geheimnis macht den US-Präsidenten "wütend und paranoid"
Donald Trumps groß angelegte Jagd auf eine undichte Stelle im Weißen Haus ist gescheitert. Dass die Identitäten der Informanten, die sensible Details an Reporter der "New York Times" weitergegeben haben, weiterhin geheim sind, soll den US-Präsidenten "wütend und paranoid" machen.
Erstellt von Franziska Kais - Uhr
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- Donald Trump "wütend und paranoid" wegen Geheimnis
- Vergebliche Jagd des US-Präsidenten auf Informanten im Weißen Haus
- Liste der Verdächtigen wurde zu lang, um nützlich zu sein
- Trump-Beamter gibt anonym zu, selbst Daten weitergegeben zu haben
Die Suche nach undichten Stellen im Weißen Haus hat sich für Donald Trump zum Fiasko entwickelt. Denn wie "Zeteo"aktuell berichtet, ist die vom US-Präsidenten angeordnete Jagd auf die Informanten, die vertrauliche Informationen an Reporter der "New York Times" weitergegeben haben, im Sand verlaufen. Und das aus einem geradezu absurden Grund.
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Donald Trump "wütend und paranoid" wegen Geheimnis
Ausgerechnet die Beamten, die Donald Trump mit der Suche nach den Informanten beauftragt hatte, gehörten zu dem Personenkreis, die die sensiblen Daten an die "New York Times"-Reporter geleakt hatten. Der US-Präsident soll angesichts der Lage und des weiterhin bestehenden Geheimnisses "wütend und paranoid" sein, berichtet "Zeteo".
Donald Trumps vergebliche Jagd auf Informanten im Weißen Haus
Ein Berater des US-Präsidenten, der mit dem US-Portal gesprochen hat, zog in diesem Zusammenhang einen filmreifen Vergleich. Er beschrieb die Situation, in der sich alle Informanten momentan befinden, wie die Schlussszene aus Quentin Tarantinos Film "Reservoir Dogs", in der alle Beteiligten ihre Waffen aufeinander richten, was eine gegenseitig gesicherte Zerstörung garantiert. Genau diese Pattsituation schütze die Informanten derzeit vor Konsequenzen.
Trump erklärte Suche nach Informanten zur Chefsache
Die Affäre nahm Anfang April ihren Lauf, als Donald Trump wissen wollte, wer aus seiner Regierung Informationen an zwei Reporter der "New York Times" durchgestochen hatte. Die Suche nach den Verantwortlichen wurde schnell zur obersten Priorität im Weißen Haus, wie ein Regierungsbeamter gegenüber "Zeteo" bestätigte. Im Mai eskalierte die Situation weiter: Der US-Präsident drängte sein Justizministerium dazu, Hausdurchsuchungen bei den betreffenden Journalisten durchzuführen, um die Identität der Informanten aufzudecken.
Liste der Verdächtigen wurde zu lang, um nützlich zu sein
Doch bis Juni verlief die groß angelegte Jagd im Sande. Der Grund dafür ist so simpel wie entlarvend: Die Zahl der Kabinettsmitglieder und hochrangigen Beamten, die mit den Reportern gesprochen hatten, war schlicht zu groß. Ein Trump-Beamter berichtete "Zeteo", er habe begonnen, eine Aufstellung möglicher Verdächtiger anzufertigen. Das Problem: Die Liste wuchs derart an, dass sie praktisch unbrauchbar wurde.
Trump-Beamter gibt anonym zu, selbst Daten weitergegeben zu haben
Ein hochrangiger Beamter der Trump-Regierung räumte gegenüber dem Portal sogar ein, selbst Informationen an die Reporter weitergegeben zu haben. "Es ist eines der am schlechtesten gehüteten Geheimnisse im Weißen Haus", erklärte die Person unter der Bedingung der Anonymität. "Ich verpfeife mich nicht selbst. Das wäre lächerlich."
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