Flensburg: Anschläge gegen Parteibüros - 40-Jähriger in U-Haft

Wegen versuchter Brandstiftungen an Parteibüros hat das Amtsgericht Flensburg Haftbefehl gegen einen Verdächtigen erlassen.

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Nach Sachbeschädigungen und versuchten Brandstiftungen sitzt ein 40 Jahre alten Mann in Untersuchungshaft. Er steht im Verdacht am Osterwochenende mehrere Parteibüros in der Innenstadt beschädigt zu haben und Brände gelegt haben zu wollen, wie die Polizei mitteilte. Nach einer Öffentlichkeitsfahndung führten Hinweise aus der Bevölkerung die Ermittler zu dem Tatverdächtigen.

Bei einer Durchsuchung seiner Wohnung stellten Beamte Beweismittel sicher. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ das Amtsgericht Flensburg den Angaben nach Haftbefehl wegen Wiederholungsgefahr. Der Staatsschutz ermittelt weiter.

Rückstände von Molotow-Cocktails

In der Nacht zum Ostermontag waren damals an den Büros in Flensburg mit Lackfarbe Deutschlandflaggen aufgesprüht und an einigen Fassaden rechtsextreme Sticker angebracht, teilte die SPD damals mit. Am Büro der Grünen ging zudem eine Glasscheibe zu Bruch. Außerdem entdeckte man laut Polizei an mehreren Büros Rückstände von Molotow-Cocktails. Dabei kam es zwar zu keinem größeren Brand, die Fassaden wurden aber oberflächlich beschädigt. Betroffen waren Büros von CDU, SPD, Linken, Grünen und SSW.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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