Wladimir Putin: Kremlchef plant eigene Unsterblichkeit - so will er den Tod überlisten

Ein brisanter Bericht des "Wall Street Journal" sorgt für Wirbel. Wladimir Putin will den Tod überlisten und plant seine eigene Unsterblichkeit. 26 Milliarden Dollar soll der Kremlchef in ein Forschungsprogramm pumpen, das seinen Alterungsprozess aufhalten soll.

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Wladimir Putin will den Tod überlisten. (Foto) Suche
Wladimir Putin will den Tod überlisten. Bild: picture alliance:dpa:Pool Sputnik Kremlin | Mikhail Tereshchenko
  • Wladimir Putin will den Tod überlisten
  • Kremlchef plant eigene Unsterblichkeit
  • Putin startet Milliarden-Programm für ewiges Leben
  • Spekulationen um Putins Gesundheitszustand halten an

Der russische Präsident Wladimir Putin lässt seine Wissenschaftler an nichts Geringerem als der Verlängerung des menschlichen Lebens forschen - mit einem Budget von umgerechnet rund 26 Milliarden Dollar. Das berichtet das "Wall Street Journal" aktuell.

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Wladimir Putin will den Tod überlisten

Das gewaltige Forschungsprogramm zielt offiziell darauf ab, bis Ende des Jahrzehnts 175.000 Menschenleben zu retten. Im Fokus stehen dabei verschiedene hochmoderne Technologien zur Bekämpfung des Alterungsprozesses. Kritiker sehen in dem Projekt allerdings auch ein persönliches Interesse des Kremlchefs an der eigenen Unsterblichkeit.

Wladimir Putin soll Blutbäder in Hirschgeweih-Extrakt genommen haben

Wladimir Putins Faszination für Verjüngungsmethoden reicht weit zurück. Bereits Mitte der 2000er Jahre soll der Kremlchef auf Anraten seines damaligen Vertrauten Sergei Schoigu sogenannte Geweihbäder genommen haben. Bei dieser Prozedur wird ein blutiger Extrakt aus den Geweihen von Altai-Hirschen gewonnen, dem eine verjüngende Wirkung nachgesagt wird. Die Methode ist jedoch höchst umstritten: Um an den Extrakt zu gelangen, werden lebenden Tieren die Geweihe abgesägt.

Putin startet Milliarden-Programm für ewiges Leben

Putins milliardenschweres Forschungsprogramm setzt auf mehrere futuristische Ansätze gleichzeitig. Wissenschaftler entwickeln eine Gentherapie, die den Alterungsprozess menschlicher Zellen bremsen soll. Parallel dazu arbeiten Teams an sogenanntem Bioprinting – dem 3D-Druck von lebendem Gewebe, perspektivisch sogar kompletter Organe für Transplantationen. Besonders kontrovers ist die Xenotransplantation: Hierbei sollen menschliche Organe in speziell gezüchteten Minischweinen heranwachsen und später Patienten eingepflanzt werden. Völlig unrealistisch ist dieser Ansatz nicht. In den USA wurden bereits genetisch modifizierte Schweinenieren erfolgreich in Menschen transplantiert.

Spekulationen um Wladimir Putins Gesundheitszustand halten an

Der Hintergrund von Putins milliardenschwerem Programm ist auch demografischer Natur: Russische Männer erreichen im Durchschnitt nur ein Alter von 68 Jahren. In Westeuropa liegt die Lebenserwartung bei 79 bis 80 Jahren. Diese Kluft macht Anti-Aging-Forschung zu einem nationalen Anliegen. Doch Putins Engagement für Longevity, also die gezielte Verlängerung eines gesunden Lebens, nährt seit Jahren auch die Spekulationen über den Gesundheitszustand des Kremlchefs. Immer wieder kursieren Gerüchte über mögliche Erkrankungen. Putins ausgeprägtes Interesse an Verjüngungstechnologien dürfte diese Mutmaßungen zusätzlich befeuern.

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