Wladimir Putin: Geheim-Gruppe will Kremlchef gewaltsam stürzen und plant den Zusammenbruch
Ein früherer russischer Bankchef fordert jetzt den gewaltsamen Sturz Wladimir Putins und koordiniert von der Ukraine aus eine Untergrundorganisation, die Sabotageakte in Russland verübt. Er spricht von Kontakten bis zur Kreml-Elite.
Erstellt von Tobias Rüster - Uhr
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- Wladimir Putin soll gestürzt werden
- Widerstandskämpfer sicher: "Die Menschen haben Putin satt"
- Untergrundgruppe will Putins Ölindustrie ausschalten
- "Es gibt kein Szenario, in dem Putin einfach geht"
Eine russische Widerstandsgruppe namens Black Spark fordert offen den Sturz von Wladimir Putin durch Gewaltanwendung. Die Bewegung verkündet, dass der Machthaber ausschließlich mit Zwang aus dem Amt entfernt werden könne. Ein friedlicher Machtwechsel sei ausgeschlossen. Darüber berichtet das britische Blatt "Metro".
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Wladimir Putin soll gestürzt werden
An der Spitze der Organisation steht Igor Wolobujew, der eine bemerkenswerte Kehrtwende vollzogen hat. Der Mann war eigenen Angaben zufolge früher Vizepräsident der Gazprombank, einer der bedeutendsten Finanzinstitutionen des Kreml. Er verließ Russland im Jahr 2022. Nach dem Beginn von Putins Invasion flüchtete er in die Ukraine und schloss sich dort den Verteidigungskräften an.
Inzwischen baut Black Spark nach eigenen Angaben ein geheimes Netzwerk innerhalb Russlands auf. Die Mitglieder stammen aus verschiedenen Gesellschaftsschichten: Fachkräfte der Mittelschicht, Unternehmer, Kriegsgegner und Personen mit militärischer Erfahrung sollen an Bord sein. Wolobujew behauptet gegenüber "Metro", dass selbst Angehörige von Putins Elite den Glauben an den Kreml-Chef verloren hätten.
Widerstandskämpfer sicher: "Die Menschen haben Putin satt"
Wolobujews Wurzeln liegen ursprünglich in der ukrainischen Region Sumy, wo er geboren wurde. Seine Analyse der Lage in Russland ist düster. Die Kriegsmaschinerie zehre das Land auf allen Ebenen aus - politisch, wirtschaftlich und seelisch.
- "Die Menschen haben Putin satt", glaubt er. "Er verbrennt sie im Feuer des Krieges."
- Diese Entwicklung schaffe die Voraussetzungen für wachsenden Widerstand im Inneren.
Untergrundgruppe will Putins Ölindustrie ausschalten
Das Grundsatzprogramm der Bewegung macht keinen Hehl aus seinen radikalen Zielen. Black Spark ruft unverhohlen zum bewaffneten Aufstand gegen den russischen Staat auf.
- "Putins Terror hat unseren Glauben an Dialog getötet. Wir erkannten, dass unter einer Diktatur die Gerechtigkeit gezwungen ist, mit Molotowcocktails dazustehen", heißt es in der Erklärung der Gruppe.
Die Invasion in die Ukraine bezeichnen die Aktivisten als "unsere Schande und unser Verbrechen". Doch ihre Forderungen gehen weit über einen bloßen Regierungswechsel hinaus.
- "Das Imperium selbst - Russlands größter Fluch - muss zusammenbrechen", verkündet das Manifest.
Die Entfernung Putins allein reiche nicht aus. Das vorrangige Ziel sei die Vernichtung der Ölindustrie, die als "Lebensader" Russlands betrachtet werde. Die Ukraine arbeitet nach Angaben von "Metro" mit der Gruppe zusammen und greift nahezu täglich wichtige Öleinrichtungen an.
"Es gibt kein Szenario, in dem Putin einfach geht"
Wolobujews Kernbotschaft ist unmissverständlich: Ein friedlicher Abgang des Machthabers sei nicht vorstellbar. "Es gibt kein Szenario, in dem Putin einfach geht. Er kann nur durch Gewalt gestürzt werden", stellt der Ex-Banker kategorisch fest.
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rut/news.de
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