Donald Trump: US-Präsident als "seelenlose Abscheulichkeit" - Entsetzen nach Memorial-Day-Rede

Mit seiner Rede zum Memorial Day hat sich Donald Trump keinen Gefallen getan. Im Netz sorgten die Worte des US-Präsidenten für Entsetzen. Anstatt der gefallenen Soldaten zu gedenken, rückte in seiner Ansprache erneut vor allem er selbst in den Mittelpunkt.

Von news.de-Redakteurin - Uhr

Donald Trump rückte in seiner Rede sich selbst in den Mittelpunkt. (Foto) Suche
Donald Trump rückte in seiner Rede sich selbst in den Mittelpunkt. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon
  • Donald Trump erzürnt mit Rede am Memorial Day
  • US-Präsident weiß nicht, was Krieg bedeutet, und ehrt gefallene Soldaten nicht
  • Trump als "seelenlos Abscheulichkeit" beschimpft

Üblicherweise nutzen Politiker und andere prominente Persönlichkeiten den Memorial Day, um der Soldaten zu gedenken, die im Krieg für ihr Vaterland gestorben sind. Nicht so Donald Trump. Während seiner Rede auf dem Nationalfriedhof in Arlington sprach der US-Präsident über "Kriege", die genau genommen nie stattgefunden haben, und rückte vor allem sich selbst in den Mittelpunkt, um mit seinen vermeintlichen außenpolitischen Erfolgen zu prahlen.

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Donald Trump erzürnt mit Rede am Memorial Day

In einem Video, welches der US-Journalist Aaron Rupar auf seinem X-Account geteilt hat, hört man, wie Donald Trump darüber spricht, dass die Vereinigten Staaten kürzlich in zwei Kriegen 13 Soldaten verloren haben. Einer dieser beiden Kriege habe in Venezuela stattgefunden, "was ein vollständiger und totaler Sieg war", so der US-Präsident. "Wir haben das Land an einem Tag eingenommen. Wir haben niemanden verloren. Bei der Operation Epic Fury haben wir 13 verloren." Mit der "Operation Epic Fury" ist der Militärschlag gegen den Iran gemeint.

Donald Trump hat Schwierigkeiten, "Krieg" zu definieren

Doch von einem "Krieg" kann bei beiden Militäreinsätzen eigentlich keine Rede sein. Denn tatsächlich haben die Vereinigten Staaten weder dem einen noch dem anderen Land offiziell den Krieg erklärt. Eine Tatsache, die im Netz nicht unbemerkt bleibt. "Er scheint nicht in der Lage zu sein, Krieg zu definieren", zeigt sich ein X-Nutzer fassungslos. "Realitätsfern", findet ein anderer.

Trump als "seelenlos Abscheulichkeit" beschimpft

Auch der Umstand, dass Donald Trump so achtlos über die gefallenen Soldaten spricht, sorgt bei vielen X-Nutzern für wütende Reaktionen. "Das Leben anderer bedeutet diesem seelenlosen Abscheulichkeit absolut nichts. Er prahlt buchstäblich damit, dass 'nur' 13 Menschen starben. Die einzelnen Menschen oder ihre Familien könnten ihm nicht gleichgültiger sein. Jeden Tag gibt es eine weitere Erinnerung daran, dass diese Schande der schlechteste Präsident aller Zeiten ist."

Ein anderer User reagierte ebenso aufgebracht: "Trump spricht über den Tod von 13 amerikanischen Soldaten, als wären sie nur eine weitere politische Kalkulation. Aber diese Soldaten glaubten wahrscheinlich, sie würden kämpfen, um ihr Land und die Verfassung zu verteidigen – und nicht, um einem vom Ego getriebenen Eitelkeitskrieg eines Präsidenten zu dienen, der ohne unmittelbare Bedrohung begonnen wurde. Das ist die größte Tragödie hinter all dem."

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/loc/news.de

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