Donald Trump: "Auf eine Menge Geld verzichtet" - US-Präsident stellt sich als Gutmensch dar
Donald Trump verteidigt seinen umstrittenen 1,8 Milliarden Dollar schweren "Anti-Weaponization Fund" weiter gegen jegliche Kritik. Bei Truth Social stellte er sich im Zuge dessen als Gutmensch dar und bejammerte verlorenes Vermögen, auf das er verzichtet habe, um anderen Menschen zu helfen.
Von news.de-Redakteurin Franziska Kais - Uhr
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- Donald Trump bejammert verlorenes Vermögen
- US-Präsident verteidigt umstrittenen Anti-Weaponization Fund
- Trump stellt sich als Gutmensch dar - "habe auf eine Menge Geld verzichtet"
Der US-Präsident verteidigt seinen umstrittenen 1,8 Milliarden Dollar schweren "Anti-Weaponization Fund" mit einer gewagten Argumentation: Er habe persönlich auf erhebliche Summen verzichtet, um diesen Fonds zu ermöglichen.
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Donald Trump stellt sich als Gutmensch dar - "habe auf eine Menge Geld verzichtet"
Auf der von ihm mitbegründeten Plattform Truth Social machte Donald Trump seinem Frust, der sich offenbar aufgrund der anhaltenden Kritik an dem "Anti-Weaponization Fund" angestaut hatte, Luft. "Ich habe auf eine Menge Geld verzichtet, um die soeben angekündigte Einrichtung des Anti-Weaponization Fund zu ermöglichen", jammert der US-Präsident. "Ich hätte meinen Fall – einschließlich der unrechtmäßigen Veröffentlichung meiner Steuererklärungen und des ebenso unrechtmäßigen Einbruchs in Mar-a-Lago – für ein wahres Vermögen beilegen können."
Donald Trump verstrickt sich erneut in Widersprüche
Doch er habe sich dagegen entschieden, damit andere Menschen, "die von einer bösartigen, korrupten und als Waffe eingesetzten Biden-Regierung so schwer missbraucht wurden, endlich Gerechtigkeit erlangen". Diese Selbstdarstellung als großzügiger Wohltäter erfolgt nur wenige Tage, nachdem Donald Trump öffentlich noch behauptet hatte, mit der Einrichtung des Fonds nichts zu tun zu haben.
Donald Trump spaltet "Anti-Weaponization Fund" die eigene Partei
Besonders prekär für Trump: Die Kritik an dem Fond kommt nicht nur von den Demokraten. Auch die republikanische Partei zeigt sich tief gespalten. Senator Thom Tillis aus North Carolina bezeichnete das Vorhaben unlängst als "dumm hoch zehn". Im Repräsentantenhaus führt der Republikaner Brian Fitzpatrick sogar bereits eine überparteiliche Initiative an, die den Fonds in seiner jetzigen Form stoppen will.
Trump schließt Mega-Deal mitJustizminister ab - Steuerimmunität für die ganze Familie
Im Zentrum der Diskussion um den Fond steht der amtierende Justizminister Todd Blanche. Er genehmigte den Fond, nachdem Trump eine zehn Milliarden Dollar schwere Klage gegen die Steuerbehörde IRS wegen der Weitergabe seiner Steuerunterlagen fallen ließ. Doch Blanche ging noch weiter: Er fügte dem Abkommen eine Klausel hinzu, die der Bundesregierung "für immer" untersagt, Donald Trump, seine Söhne und die Trump Organization wegen aktueller Steuerangelegenheiten zu untersuchen oder strafrechtlich zu verfolgen.
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fka/news.de
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