Robert F. Kennedy Jr.: Trump-Minister "nicht ganz bei Sinnen" -  plötzlich gibt er Mädchen bizarre Ratschläge

Robert F. Kennedy Jr. erzürnt erneut das Netz mit einem Ratschlag. Der US-Gesundheitsminister empfiehlt pubertierenden Mädchen Psychopharmaka. Dieser Tipp bringt die Menschen gegen ihn auf.

Von news.de Redakteurin - Uhr

Robert F. Kennedy Jr. entsetzt mit einer Aussage über Mädchen. (Foto) Suche
Robert F. Kennedy Jr. entsetzt mit einer Aussage über Mädchen. Bild: picture alliance/dpa/PA Wire | Niall Carson
  • Robert F. Kennedy Jr. gibt pubertierenden Mädchen bizarre Ratschläge
  • Trumps Gesundheitsminister empfiehlt Psychopharmaka
  • Fassungslosigkeit nach Podcast-Folge

Robert F. Kennedy Jr. sorgt immer wieder für Kontroversen. Neben medizinischen Falschaussagen gibt er Empfehlungen, die viele Menschen anstößig finden. Das Gleiche passierte nach der neuen Ausgabe seines "Secretary Kennedy Podcast". Darin empfiehlt der US-Gesundheits- und Sozialminister Psychopharmaka für Mädchen in der Pubertät.

Mädchen auf Psychopharmaka setzen:Robert F. Kennedy entsetzt im Podcast

In der neuesten Folge sprach Robert F. Kennedy mit Laura Delano über ihre psychische Gesundheit, ihre Behandlung und die Rolle des amerikanischen Gesundheitssystems. Sie sprach darüber, wie sie ihr Leben neu aufbaute. Gleichzeitig brauche es laut der Beschreibung einen ehrlichen "Dialog über psychische Gesundheit". Das alles wurde zur Nebensache, als der Gesundheitsminister über Pubertierende sprach. "Ich bin ständig in der Nähe vieler junger Mädchen, und sie alle wirken in dieser Phase ihres Lebens irgendwie wirklich verrückt", sagte Kennedy. Die meisten von ihnen würden aber durch diese Phase kommen. Dann macht er einen Vorschlag, der auf der Plattform X für Unverständnis sorgte: "Aber wenn man sie in dem Alter auf eine Behandlung mit Psychopharmaka setzt, könnten sie die Dinge, die sie durchleben müssen, vielleicht nicht durchleben."

"Dieser Kommentar ist wirklich beleidigend" - Trump-Minister gerügt

Seine Aussage, viel Zeit mit jungen Mädchen zu verbringen, brachte einige dazu, Parallelen zum Trump-Minister und dem verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein zu ziehen. Ein anderer verweist auf patriarchale Praktiken in der Geschichte, die Frauen herabsetzten und Gewalt an ihnen begünstigten. "Diese Aussage erinnert stark an die Praxis der viktorianischen Ära, freche Frauen als hysterisch zu diagnostizieren und sie manchmal in psychiatrische Anstalten einzuweisen. Dieser Mann ist nicht ganz bei Sinnen." Die Kommentarspalte füllte sich schnell mit entrüsteten Reaktionen:

  • "Seit wann ist RFK ein Experte für die psychische Gesundheit junger Mädchen? Dieser Kommentar ist wirklich beleidigend."
  • "Bitte haltet diesen Mann von 'jungen Mädchen' fern."
  • "Oh, erzähl uns doch bitte mehr über die 'jungen Mädchen, mit denen du ständig zu tun hast', RFK Jr. Ich bin ganz Ohr!"
  • "Ich war ein junges Mädchen und nicht verrückt, aber RFK Jr. ist definitiv verrückt."
  • "Ich frage mich, warum junge Mädchen auf diesem Planeten 'verrückt' sind. Schrecklich ... verdammt schreckliche patriarchalische Mistshow."

Appell an Donald Trumps Regierung: keine Ratschläge für Mädchen

Die Kommentare richteten sich nicht nur an Robert F. Kennedy Jr. "Ich will nicht, dass IRGENDJEMAND in dieser Regierung entscheidet, was das Beste für junge Mädchen ist." Damit machen die Nutzer klar, dass sie auf derartige Ratschläge verzichten können.

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