Krieg in Nahost: Kuwait meldet Beschuss mit "feindlichen Drohnen"

Eigentlich soll die Waffenruhe im Iran-Krieg etwas Raum schaffen für Vermittlungen. Doch Teheran erhält den Druck auf die USA mit neuen Angriffen am Golf weiter aufrecht.

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Trotz einer geltenden Waffenruhe ist der kleine Golfstaat Kuwait von mutmaßlich iranischen Drohnen angegriffen worden. Die Streitkräfte hätten dort heute früh "mehrere feindliche Drohnen" im eigenen Luftraum entdeckt und darauf reagiert, teilte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums mit. Mehr Details wurden nicht genannt. Man sei vollends bereit, die Sicherheit des Landes und der Bevölkerung zu beschützen.

Schon am Donnerstag hatten sich der Iran und die USA trotz einer Waffenruhe gegenseitig angegriffen. Am Freitag hatte das US-Militär zwei unter iranischer Flagge fahrende, unbeladene Öltanker angegriffen und außer Gefecht gesetzt.

Nachdem die USA und Israel Ende Februar den Krieg gegen den Iran begonnen hatten, reagierte Teheran mit Angriffen unter anderem in den Golfstaaten. Hier liegen unter anderem wichtige US-Militärstützpunkte und -Botschaften. Kuwait wurde zusammen mit den Vereinigten Arabischen Emiraten dabei besonders stark angegriffen. Das Land meldete mehr als 1.000 Angriffe mit Raketen und Drohnen, darunter auf militärische Ziele und Energie-Einrichtungen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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