Wladimir Putin News: Putin erneuert Gesprächsangebot - aber in Moskau
Der Kremlchef erneuert sein Gesprächsangebot an Kiew - aber nur in der russischen Hauptstadt. Und als möglichen Vermittler würde Putin gerne einen alten Freund aus Deutschland heranziehen.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Kremlchef Wladimir Putin ist bereit zu direkten Gesprächen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, aber nur in der russischen Hauptstadt. "Wer sich mit mir treffen will, muss nach Moskau kommen", sagte Putin bei einer außerordentlichen Pressekonferenz nach der Siegesparade zum Ende des Zweiten Weltkriegs in Moskau.
Es sei keine direkte Einladung an Selenskyj, doch würde er sich auch mit ihm treffen. "Wir können uns auch an einem anderen Ort als Moskau treffen, aber nur wenn zuvor eine langfristige Friedensvereinbarung getroffen wurde", sagte Putin. Selenskyj schließt eine Reise nach Moskau aus.
Berichte über eine Botschaft Selenskyjs, die der slowakische Regierungschef Robert Fico überbracht haben wollte, tat Putin als unwahr ab. "Es gab keine persönliche Botschaft." Fico habe von Selenskyjs Gesprächsbereitschaft berichtet. "Aber das hören wir nicht zum ersten Mal."
Putin kann sich seinen Freund Schröder als Vermittler vorstellen
Putin betonte, dass eine friedliche Lösung des Konflikts Sache der Ukraine und Russlands sei. "Aber wenn jemand helfen möchte, sind wir dafür dankbar." Obwohl sich die USA bisher um Vermittlung bemüht hatten, könne er sich von europäischer Seite Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder als Vermittler vorstellen. "Von allen europäischen Politikern würde ich Gespräche mit Schröder bevorzugen." Schröder und Putin gelten als enge Freunde.
Der Kremlchef warf Europa vor, den Konflikt in der Ukraine verschärfen zu wollen. Allerdings wisse Europa, "dass dieses Spiel teuer werden könnte". Die Ukraine werde von Europa weiterhin massiv unterstützt, vor allem mit Technik und Technologie.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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