Nahost: US-Kreise: Nächste Woche neue Gespräche Israels mit Libanon
Zweimal gab es in den vergangenen Wochen bereits direkte Gespräche auf Botschafterebene zwischen Israel und Libanon in den USA. Nun soll es dort erneut ein Treffen geben.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
Suche
Dort gilt seit drei Wochen eine Waffenruhe zwischen der proiranischen Hisbollah-Miliz und Israel, die jedoch brüchig ist. Immer wieder greifen sich die Hisbollah und Israels Armee weiter gegenseitig an.
Nicht die ersten Gespräche in Washington
Zuletzt gab es in Washington bereits zwei direkte Gespräche auf Botschafterebene zwischen Israel und dem Libanon. Nach einem Treffen von Vertretern der beiden Länder Ende vergangenen Monats im Weißen Haus verkündete US-Präsident Donald Trump eine Verlängerung der Waffenruhe zwischen der Hisbollah-Miliz im Libanon und Israel um mehrere Wochen. Die offiziell geltende Waffenruhe stand zu dem Zeitpunkt kurz vor dem Auslaufen.
Israel strebt nach früheren Äußerungen des Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu mit den direkten Verhandlungen ein dauerhaftes Friedensabkommen mit dem Libanon an. Netanjahu fordert auch eine Entwaffnung der mit dem Iran verbündeten libanesischen Hisbollah-Miliz, mit der Israel bis zuletzt wieder im offenen Krieg stand.
Die libanesische Regierung will eine dauerhafte Waffenruhe und einen Abzug der israelischen Soldaten aus dem Süden des Libanons erreichen. Israel hat dort nach eigenen Angaben eine sogenannte "Sicherheitszone" eingerichtet, die libanesische Führung spricht dagegen von Besatzung libanesischen Bodens.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
Weitere aktuelle News im Ressort "Politik":
- Bundeswehr: Bußgeld bei Nicht-Beantwortung der Wehrdienst-Abfrage
- Friedrich Merz News: Merz lobt Arbeit des Digitalministeriums
- Friedrich Merz: Merz: Keine höhere Einkommensteuer für Unternehmen
- Friedrich Merz: Umfrage: Zustimmung für Kanzler Merz erreicht Tiefstwert
kns/roj/news.de
Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.