Pete Hegseth: Wackelt sein Job? US-Kriegsminister soll Trump-Feind eingestellt haben
Ein demokratischer Kongressabgeordneter wirft Pete Hegseth vor, Feinde von Donald Trump im Pentagon zu beschäftigen. Der US-Präsident könnte deshalb seinen Verteidigungsminister entlassen, hofft Jason Crow aus Colorado.
Erstellt von Martin Gottschling - Uhr
Suche
- Demokrat setzt sich für Entlassung von US-Verteidigungsminister Pete Hegseth ein
- Pentagon-Chef beschäftigt laut Jason Crow mit Anwalt Tim Parlatore einen Feind von Präsident Donald Trump
- Hegseth wurde während einer Anhörung im Kongress mit den Vorwürfen konfrontiert
In der Öffentlichkeit demonstrieren Regierungsmitglieder immer wieder ihre Loyalität gegenüber Donald Trump. Doch hinter den Kulissen scheint es schon seit Längerem zu rumoren. In den vergangenen Monaten entfernte der US-Präsident unter anderem Heimatschutzministerin Kristi Noem und Justizministerin Pam Bondi von ihren Posten. Das nächste Opfer könnte Pete Hegseth sein. Der demokratische Kongressabgeordnete Jason Crow aus Colorado will Trump sogar bei der Entlassung des Verteidigungsministers helfen.
Pete Hegseth vor der Entlassung? US-Verteidigungsminister soll Trump-Feind im Pentagon beschäftigen
Wie "Raw Story" berichtet, machte Crow im "Daily Beast Podcast" machte Crow keinen Hehl daraus, dass er die Absetzung Hegseths anstrebt. Den Pentagon-Chef bezeichnete "mehr als inkompetent" sowie als "rachsüchtigen" Menschen, "dem es nicht nur an Qualifikation mangelt, sondern der auch von Boshaftigkeit geprägt ist und dessen Herz und Seele verdorben sind." Crow zufolge könnte dem Verteidigungsminister zum Verhängnis werden, dass erPersonen in Schlüsselpositionen beruft, die zu Donald Trumps Feinden zählen. "Pete beteuert seine unerschütterliche Loyalität zu Donald Trump, stellt aber gleichzeitig Leute ein, die Donald Trump entlassen und verunglimpft hat", sagte der Demokrat.
Demokrat setzt sich bei Donald Trump für Absetzung von Pete Hegseth ein
Im Zentrum der Kritik steht die Einstellung von Tim Parlatore, Hegseths persönlichem Anwalt. Parlatore arbeitete einst für Trump und dessen Wahlkampfteam, sei jedoch vom Präsidenten gefeuert und öffentlich als Lügner bezeichnet worden. "Da ist etwas Schlimmes zwischen Parlatore, Donald Trumps Anwalt und dem Weißen Haus vorgefallen", so Crow. Der demokratische Kongressabgeordnete konfrontierte Hegseth bereits bei einer Anhörung Anfang der Woche mit den Vorwürfen. Er verwies zudem darauf, dass Parlatore ohne Bestätigung des Senats und ohne Überprüfung durch das Weiße Haus ein Büro im Pentagon erhalten habe. Hegseth reagierte ausweichend. Auch mit Trump persönlich habe Crow bereits über den Sachverhalt gesprochen. In welcher Form der US-Präsident auf die Vorwürfe gegen Hegseth reagierte, bleibt unklar.
Auch diese News zur US-Politik könnten Sie interessieren:
- "Menschlicher Abschaum" - US-Präsident attackiert Demokraten
- Seine Prahlerei mit kognitiven Tests fliegt "The Don" um die Ohren
- "Auf dem Rückweg vom Iran..." - US-Präsident droht mit nächster Militäroperation
- "Machtspielchen" vor den Zwischenwahlen - dieser Plan soll die Republikaner retten
- Patzer bei Royals-Besuch - "The Don" verstößt gegen das Protokoll
gom/news.de/stg
Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.