Wolodymyr Selenskyj News: Selenskyj: Drohnenangriffe kosten Russland Milliarden Euro
Die Ukraine übernimmt im Drohnenkrieg gegen Russland die Initiative. Mit neuen Technologien gelingen ihr immer wieder harte Schläge gegen den mächtigen Nachbarn. Nun beziffert Kiew Moskaus Verluste.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Ukrainische Drohnenangriffe haben nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj der russischen Ölindustrie seit Jahresbeginn einen Schaden von umgerechnet mindestens sechs Milliarden Euro zugefügt. "Durch Einschläge, Stillstand und Verzögerungen bei Lieferungen", zählte Selenskyj bei Telegram auf. Dabei hätten die Attacken im April ein neues Niveau erreicht, schrieb er.
Drohnen würden inzwischen nicht nur weiter fliegen als je zuvor, sondern auch die Intensität der Angriffe sei auf Rekordlevel. Das wiederum führe zum stärksten Schrumpfen der russischen Gewinne aus der Ölindustrie seit Kriegsbeginn, zeigte sich Selenskyj überzeugt.
Russlands Präsident Wladimir Putin hat vor mehr als vier Jahren seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine begonnen. Dabei setzte das russische Militär auch auf den systematischen Beschuss des Hinterlands der Ukraine durch Drohnen und Raketen, wodurch Zivilisten getötet und verletzt, aber auch Infrastruktur beschädigt wurde.
Entwicklung neuer Drohnentechnik
Inzwischen beantwortet Kiew diese Taktik mit eigenen Drohnenschwärmen, die tief in russisches Gebiet vordringen und zuletzt sogar Ziele im Uralgebirge 2.000 Kilometer von der Grenze entfernt attackierten. Neben militärischen Objekten greift die Ukraine dabei bevorzugt Anlagen der Ölindustrie an, um den russischen Streitkräften die Treibstoffversorgung und dem Kreml die Finanzierung des Kriegs zu erschweren. Symptomatisch ist eine anhaltende Serie von Attacken gegen den Petrolkomplex in der südrussischen Hafenstadt Tuapse. Mit dieser Taktik will Kiew Moskau dazu zwingen, den Krieg zu beenden.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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