Donald Trump: Kognitive Tests für alle? Trump gerät wegen eigener Gesundheit unter Druck
Donald Trump will alle Kandidaten auf ihre geistige Fitness testen lassen – doch plötzlich steht seine eigene Gesundheit im Fokus. Ein TV-Mediziner erhebt schwere Vorwürfe, das Weiße Haus kontert mit einer scharfen Attacke.
Von news.de-Redakteurin Sarah Baumann-Rüster - Uhr
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- Donald Trump fordert verpflichtende kognitive Tests für Kandidaten – und lobt sich selbst überschwänglich
- Ein CNN-Mediziner schlägt Alarm: Trumps eigene Gesundheitsuntersuchung ist überfällig
- Das Weiße Haus reagiert scharf – und attackiert den Arzt persönlich
Er fordert Tests für alle – doch was ist mit ihm selbst? US-Präsident Donald Trump sorgte mit einer Posting-Serie für Wirbel. Während er seine eigene geistige Fitness feiert, wächst der Druck wegen einer ganz anderen Frage: Ist seine Gesundheitsuntersuchung längst überfällig?
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Trump prahlt mit kognitiven Tests – doch seine Gesundheitsuntersuchung ist längst überfällig
Der 79-jährige US-Präsident Donald Trump sorgte am Donnerstag mit einer ungewöhnlichen Posting-Serie auf Truth Social für Aufsehen. Darin forderte er, dass alle Präsidentschafts- und Vizepräsidentschaftskandidaten vor ihrer Kandidatur einen kognitiven Test ablegen müssten. Gleichzeitig prahlte er mit seinen eigenen Testergebnissen: Er habe die Prüfung während seiner "DREI!" Amtszeiten dreimal abgelegt und jedes Mal mit Bravour bestanden – eine Leistung, die laut den Ärzten selbst bei einem einzigen Test selten erreicht werde.
Doch genau dieser Beitrag lenkte die Aufmerksamkeit auf ein anderes Thema: Trumps überfällige jährliche Gesundheitsuntersuchung.
CNN-Mediziner mahnt überfällige Untersuchung an
Dr. Jonathan Reiner, Kardiologe und medizinischer Chefanalyst bei CNN, nahm Trumps Posting zum Anlass für eine deutliche Stellungnahme. Der Mediziner, der die Gesundheit des Präsidenten seit längerem beobachtet, stimmte Trump in einem Punkt zu: "Ich bin mit dem Präsidenten einig, dass jeder, der für das Präsidentenamt kandidiert, vor der Wahl eine umfassende medizinische, kognitive und psychiatrische Untersuchung durchlaufen sollte", schrieb er auf X.
Reiner ging jedoch noch weiter und forderte, dass amtierende Präsidenten jährlich einer solchen Untersuchung unterzogen werden sollten – mit Berichtspflicht an den Kongress. Seinen Beitrag schloss er mit dem Hinweis: "Übrigens ist die jährliche Untersuchung des Präsidenten überfällig."
I agree with the president that anyone running for POTUS should have a comprehensive medical, cognitive, and psychiatric assessment prior to the election. I also believe that the president should be required to undergo such an evaluation once a year and the report should be… pic.twitter.com/37ZCaayw9w
— Jonathan Reiner (@JReinerMD) April 30, 2026
Weißes Haus kontert mit scharfer Attacke
Die Reaktion aus dem Weißen Haus ließ nicht lange auf sich warten – und fiel deutlich aus. Sprecher Davis Ingle griff den CNN-Mediziner frontal an: "Wenn es quakt wie eine Ente, könnte es tatsächlich nur ein demokratischer Quacksalber-Arzt sein", erklärte er gegenüber "The Daily Beast".
Trump sei "der schärfste, zugänglichste und energiegeladenste Präsident der amerikanischen Geschichte", so Ingle weiter. Sogenannte Mediziner, die sich in Ferndiagnosen oder falschen Spekulationen zu politischen Zwecken übten, würden eindeutig gegen den hippokratischen Eid verstoßen, den sie geschworen hätten.
Trumps letzte Untersuchung liegt über ein Jahr zurück
Die jüngste vollständige Gesundheitsuntersuchung des Präsidenten fand am 11. April vergangenen Jahres statt, wie unter anderem "Daily Beast" berichtet. Zwei Tage später veröffentlichte Leibarzt Sean Barbabella die Ergebnisse: Bei einer Körpergröße von 1,91 Metern wog Trump damals rund 102 Kilogramm. Der Arzt bescheinigte ihm "ausgezeichnete Gesundheit" mit robusten Herz-, Lungen- und neurologischen Funktionen.
Im Juli wurde dann bekannt, dass Trump an chronischer Veneninsuffizienz leidet – einer verbreiteten Erkrankung, bei der die Beinvenen Schwierigkeiten haben, Blut zum Herzen zurückzupumpen. Im Oktober folgte eine zweite "routinemäßige jährliche Untersuchung" mit erweiterten Bildgebungsverfahren, die erneut "ausgezeichnete Gesamtgesundheit" attestierte.
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sba/news.de/stg
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