Donald Trump: Ausrutscher vor laufender Kamera - Bedenken um Amtsfähigkeit wachsen
Mit einer fragwürdigen Ukraine-Analyse sorgt Donald Trump während einer Pressekonferenz im Weißen Haus vor laufenden Kameras für ratlose Gesichter. Die Vergleiche mit Ex-Präsident Joe Biden werden lauter. Die Bedenken ebenfalls.
Von news.de-Redakteur Tobias Rüster - Uhr
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- Donald Trump geht Reporterin nach Frage an
- Donald Trump irritiert mit Erklärung: Ukraine ist "militärisch besiegt"
- "Sein Gehirn ist durch" - Sorge um Trumps Amtsfähigkeit wächst
Bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus sorgte US-Präsident Donald Trump für erhebliche Aufregung, als er während einer Live-Übertragung auf CNN offenbar die militärischen Konflikte in der Ukraine und im Iran durcheinanderbrachte.
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Donald Trump geht Reporterin nach Frage an
Eine Journalistin konfrontierte den Präsidenten, der die Astronauten der Artemis-II-Mission im Weißen Haus empfangen hatte, mit einer Frage zu seinem Telefonat mit Kremlchef Wladimir Putin an diesem Tag. Sie wollte wissen, welcher der beiden Kriege - jener im Iran oder in der Ukraine - Trumps Meinung nach zuerst enden würde. Trumps unmittelbare Reaktion bestand darin, die Reporterin zunächst mit dem Ausruf "CNN fake news" anzugreifen.
Trump: "Ukraine, militarily, they're defeated. You wouldn't know that by reading the fake news." pic.twitter.com/vKGN5vQJLT
— Aaron Rupar (@atrupar) April 29, 2026
Donald Trump irritiert mit Erklärung: Ukraine ist "militärisch besiegt"
Trotz seiner empörten Zurückweisung ging nach einer konkreten Nachfrage anschließend auf die Frage ein - wirkte für Beobachter im Netz allerdings reichlich verwirrt. Trump bezeichnete die Frage zunächst als "sehr interessant", räumte dann aber ein, dass er die Antwort nicht wisse. Möglicherweise befänden sich beide Kriege in einem ähnlichen Zeitplan, mutmaßte er.
In der Folge vermischte Trump die beiden militärischen Auseinandersetzungen offenbar miteinander. Er behauptete, die Ukraine sei militärisch besiegt, was man allerdings nicht aus den "fake news" erfahren würde. Seine Begründung bezog sich auf die ukrainische Marine, von der er sagte, dass alle 159 Schiffe mittlerweile unter Wasser lägen - eine Zahl, die sich allerdings auf iranische Verluste bezieht.
"Sein Gehirn ist durch" - Sorge um Trumps Amtsfähigkeit wächst
In den sozialen Netzwerken entfachte der Auftritt heftige Diskussionen zwischen Spott und ernsthaften Bedenken über Trumps mentale Verfassung. Nutzer beim Kurznachrichtendienst X zogen direkte Parallelen zu Joe Biden, der vor zwei Jahren wegen kognitiver Bedenken aus dem Präsidentschaftsrennen ausscheiden musste. Besonders pikant: Noch wenige Momente zuvor hatte Trump behauptet, er selbst sei in der Verfassung, ins Weltall zu fliegen.
- Ein Kommentator schrieb: "Ihr habt Biden stottern gehört und er musste das Präsidentschaftsrennen verlassen. Das ist lächerlich, wie schlecht das für den Rest der Welt aussieht. Wir wirken verwirrt und SO schwach."
- Ein anderer User äußerte sich drastisch: "Wow, Trump ist mental besiegt! Er hat den Ukraine- und den Iran-Krieg komplett durcheinandergebracht, sein Gehirn ist durch."
- "Trumps Gedächtnis lässt ihn im Stich. Es ist traurig, aber wahr. Hoffen wir, dass er nicht als Nächstes die Ukraine angreift", schrieb ein weiterer Nutzer.
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rut/news.de/stg
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