Donald Trump: Bei diesem Ausbruch kennt die Trump-Wut kein Halten mehr

Donald Trump kann auf Truth Social wieder einmal nicht an sich halten und poltert, einer seiner Intimfeinde könne nirgendwo anders eine Anstellung finden. Bei diesem Ausbruch kennt die Trump-Wut kein Halten mehr.

Von news.de-Redakteur - Uhr

Donald Trump platzte wieder einmal der Kragen. (Foto) Suche
Donald Trump platzte wieder einmal der Kragen. Bild: picture alliance/dpa | Kay Nietfeld
  • Donald Trump konnte nicht mehr an sich halten - Wutausbruch bei Truth Social
  • Donald Trump ausgeschaltet: Trump-Kritiker will Einfluss von "The Don" verhindern
  • Donald Trump eskalierte immer wieder: Von "Trottel" bis "sturköpfiger Idiot"

Da konnte Donald Trump seinen Ärger nicht länger verbergen. Ein alter Intimfeind brachte ihn gehörig auf die Palme. Jerome Powell sorgte offenbar für erheblichen Ärger im Weißen Haus. Der 73-jährige Vorsitzende der Federal Reserve verkündete, dass er nach dem Auslaufen seiner Führungsposition am 15. Mai als einfaches Mitglied im Gouverneursrat der US-Zentralbank verbleiben werde. Seine Amtszeit dort erstreckt sich noch bis Januar 2028.

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Donald Trump konnte nicht mehr an sich halten - Wutausbruch bei Truth Social

Die Ankündigung löste bei Donald Trump umgehend eine heftige Reaktion aus. Der 79-jährige US-Präsident verbreitete auf Truth Social eine ungewöhnliche Theorie über Powells Motivation: "Jerome 'Too Late' Powell möchte bei der Fed bleiben, weil er nirgendwo sonst einen Job bekommen kann – niemand will ihn."

Besonders frustrierend für Trump: Powell hatte am selben Tag erneut eine Zinssenkung abgelehnt, ein Dauerthema in ihrer angespannten Beziehung. Durch Powells Verbleib im Board entgeht dem Präsidenten zudem die Möglichkeit, die frei werdende Position mit einem eigenen Kandidaten zu besetzen. Powell verhindert damit gezielt, dass Trump die Zusammensetzung des Fed-Gremiums nach seinen Wünschen gestalten kann.

Donald Trump ausgeschaltet: Trump-Kritiker will Einfluss von "The Don" verhindern

Auf einer Pressekonferenz lieferte Powell eine bemerkenswerte Begründung für seinen unkonventionellen Schritt. Dass ein ausscheidender Fed-Chef als einfacher Gouverneur weitermacht, gilt als äußerst ungewöhnlich. Powell nannte als Grund die juristischen Angriffe der Trump-Regierung auf die Zentralbank.

  • "Ich mache mir Sorgen, dass diese Attacken die Institution erschüttern und das aufs Spiel setzen, was für die Öffentlichkeit wirklich zählt: die Fähigkeit, Geldpolitik zu betreiben, ohne politische Faktoren zu berücksichtigen", erklärte Powell.
  • Er wolle die Unabhängigkeit der Federal Reserve schützen, die für ihre Arbeit fundamental sei.

Gleichzeitig kündigte er an, sich künftig zurückzuhalten. Powell signalisiert, dass er nicht als Gegenspieler agieren, sondern durch seine Anwesenheit im Gremium die Stabilität sichern will.

Donald Trump eskalierte immer wieder: Von "Trottel" bis "sturköpfiger Idiot"

Der aktuelle Trump-Ausbruch ist nur der jüngste Höhepunkt in einer Serie verbaler Attacken des Präsidenten gegen den Fed-Vorsitzenden. Trump verwendet auf Truth Social regelmäßig den Spitznamen "Jerome 'Too Late' Powell", um seiner Frustration über dessen Zinspolitik Ausdruck zu verleihen.

  • Im März eskalierte die Rhetorik weiter, als Trump Powell als "Trottel" bezeichnete, der "unserem Land und seiner nationalen Sicherheit schadet", weil er sich weigere, die Zinsen zu senken.
  • Das Repertoire der Trump-Beleidigungen umfasst auch Ausdrücke wie "Dummkopf", "totaler Versager", "sehr dumm", "inkompetent" und "sturköpfiger Idiot" - stets verbunden mit Forderungen nach Powells Entlassung.

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