Bündnisverteidigung: Versuchsübung: Landstreitkräfte reagieren auf Bedrohungen

Heeresinspekteur Freuding setzt gegen Drohnen und KI-Waffen auf neue Strategien. Eine Versuchsübung soll zeigen, wie sich die Aufstellung der Truppe im Gefecht verändern muss.

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Täglich bestens informiert mit den aktuellen Politik-Nachrichten auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / Семен Саливанчук

Heeresinspekteur Christian Freuding zieht aus einer veränderten Bedrohungslage Schlüsse für die künftige Aufstellung der deutschen Landstreitkräfte in einem Gefecht. Damit müsse auf mögliche Drohnenangriffe, erweitere Aufklärungsmöglichkeiten sowie den Einsatz von KI-Waffen reagiert werden, sagte der Generalleutnant der Deutschen Presse-Agentur.

"Massierung, also das gezielte Zusammenziehen und Konzentrieren von Truppe und Waffenwirkung an einem bestimmten Ort und zu einer bestimmten Zeit, war über Jahrhunderte die Voraussetzung für eine solche Schwerpunktbildung, für Initiative, für Entscheidung. Diese Massierung wird heute zum inhärenten Vernichtungsrisiko", sagt Freuding. "Wir müssen künftig anders kämpfen."

Mit einer laufenden Lehr- und Versuchsübung "Wie das Heer kämpfen wird" sammeln die Soldaten derzeit auf dem niedersächsischen Truppenübungsplatz Munster Erfahrungen mit veränderten Bedrohungen. Am Donnerstag will sich auch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in Munster darüber informieren lassen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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