Großbritannien: Messerangriff in London: Starmer geht von Antisemitismus aus
In einem stark jüdisch geprägten Viertel der britischen Hauptstadt verletzt ein Angreifer zwei jüdische Menschen. Erst vor wenigen Wochen kam es dort zu einem antisemitischen Brandanschlag.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
Suche
Bei einem Messerangriff in London sind zwei Menschen verletzt worden. Das bestätigte der britische Premierminister Keir Starmer in einer Mitteilung auf X. Er geht demnach von einem antisemitischen Hintergrund der Tat aus.
Einem BBC-Bericht zufolge sind die Opfer zwei Männer jüdischen Glaubens, die mit schweren Verletzungen behandelt werden mussten. Der Angriff ereignete sich im stark jüdisch geprägten Stadtviertel Golders Green.
Ein mutmaßlicher Angreifer wurde festgenommen, wie die Polizei mitteilte. Es handelt sich demnach um einen 45-jährigen Mann. Die Polizei machte zunächst keine Angaben zum möglichen Tatmotiv. Die Staatsbürgerschaft des Mannes und sein Hintergrund seien Gegenstand von Ermittlungen, hieß es lediglich. Diese werden demnach von der Anti-Terror-Einheit geleitet, "um alle Umstände und mögliche Terrorismusverbindungen aufzuklären", so die Mitteilung weiter.
"Der antisemitische Angriff in Golders Green ist zutiefst entsetzlich. Angriffe auf unsere jüdische Gemeinschaft sind Angriffe auf Großbritannien", hieß es in der Mitteilung von Regierungschef Starmer. Die Verantwortlichen würden zur Rechenschaft gezogen werden, kündigte der Labour-Politiker an.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
Weitere aktuelle News im Ressort "Politik":
- Abschiedsfeier: Kretschmann: Weinen gehört sich nicht als Ministerpräsident
- Extremismus: Bundesgericht bestätigt Verbot der "Artgemeinschaft"
- Wladimir Putin: Geheimdienst lässt Söldner-Plan des Kremlchefs auffliegen
- Markus Söder privat: Was macht der CSU-Politiker abseits des Politik-Betriebs?
kns/roj/news.de
Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.