Donald Trump: US-Präsident irritiert mit Iran-Drohung - Trump greift zum Sturmgewehr
Donald Trump posiert mit Sturmgewehr vor explodierender iranischer Kulisse. Der US-Präsident irritiert mit einem vielsagenden KI-Bild als Antwort auf die ausbleibende Bereitschaft Teherans, seine Forderungen anzunehmen.
Von news.de-Redakteur Tobias Rüster - Uhr
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- Donald Trump droht dem Iran und greift dafür selbst zum Sturmgewehr
- Donald Trumps Iran-Krieg: Teheran bietet Öffnung strategischer Meerenge an
- "Militärisch besiegt" - Trump verkündet Iran-Sieg beim Staatsbankett
Er schlägt wieder zu: US-Präsident Donald Trump hat auf seinem Account bei Truth Social ein KI-Bild von sich selbst geteilt, das ihn mit einem Sturmgewehr zeigt. Das Bild trägt die Aufschrift "No More Mr. Nice Guy" (umgangssprachlich: "Der nette Kerl ist Geschichte") und zeigt im Hintergrund gewaltige Explosionen.
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Donald Trump droht dem Iran und greift dafür selbst zum Sturmgewehr
Mit dieser Veröffentlichung polterte der US-Präsident, im besten Agenten-Look mit Sonnenbrille, der Iran sei unfähig, einen Atom-Deal zu schließen. Gleichzeitig drohte Trump: "Werdet endlich schlau!" Die provokative Aktion erfolgte nur einen Tag, nachdem Donald Trump beim Besuch des britischen Monarchen in Washington erklärt hatte, König Charles teile seine Auffassung, dass Iran niemals in den Besitz von Atomwaffen gelangen dürfe.
Das Trump-Bild könnte vermuten lassen, dass "The Don" das iranische Angebot zur Beendigung der Blockade der Straße von Hormus zurückweisen wird. Der über Pakistan übermittelte Vorschlag aus Teheran würde die grundlegenden Streitpunkte, die am 28. Februar zum Kriegsausbruch zwischen den USA und Israel gegen Iran führten, unbehandelt lassen. Trumps öffentliche Stellungnahme signalisiert eine deutliche Ablehnung dieser Friedensinitiative.
Donald Trumps Iran-Krieg: Teheran bietet Öffnung strategischer Meerenge an
Der iranische Vorschlag sieht die Beendigung der Blockade der Straße von Hormus vor, sofern Washington seine eigenen Sanktionsmaßnahmen gegen das Land aufhebt und die militärischen Auseinandersetzungen beendet. Die Verhandlungen über Teherans Atomprogramm würden dabei auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.
- Über die strategisch bedeutsame Meerenge werden in friedlichen Zeiten rund zwanzig Prozent der global gehandelten Öl- und Gasmengen transportiert.
- Derzeit herrscht ein brüchiger Waffenstillstand, während beide Nationen in einem Stillstand über die Kontrolle der Wasserstraße verharren.
- Pakistan fungierte als Vermittler für die Übermittlung des iranischen Angebots an die amerikanische Seite.
- Die mutmaßliche Ablehnung durch Trump macht deutlich, dass eine Lösung ohne Klärung der nuklearen Frage für die US-Regierung nicht akzeptabel ist.
"Militärisch besiegt" - Trump verkündet Iran-Sieg beim Staatsbankett
Bei einem offiziellen Dinner mit König Charles äußerte sich der US-Präsident zu den Entwicklungen im Nahen Osten. Trump bezeichnete die militärischen Arbeiten in der Region als erfolgreich verlaufend.
"Wir haben diesen bestimmten Gegner militärisch besiegt, und wir werden niemals zulassen, dass dieser Gegner jemals... Charles stimmt mir sogar noch mehr zu als ich selbst; wir werden niemals zulassen, dass dieser Gegner eine Atomwaffe erhält", erklärte der Präsident während der Veranstaltung. Er fügte hinzu: "Sie wissen das, und sie wissen es jetzt gerade sehr deutlich."
Ob das Trump-Bild die Verhandlungen mit dem Iran beschleunigt, wird man abwarten müssen.
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rut/news.de
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