Bizarre Szenen bei Trump-Dinner: Wein statt Flucht - diese Szene nach dem Attentat sorgt für Wirbel
Nach einem Attentat im Washington Hilton bricht Chaos aus – doch eine Szene sorgt im Netz für noch mehr Aufsehen: Während Donald Trump und Mitglieder seiner Regierung fliehen, greift eine Frau ganz ruhig zu Weinflaschen.
Von news.de-Redakteurin Sarah Baumann-Rüster - Uhr
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- Nach einem Attentatsversuch bei Trump-Dinner bricht Chaos aus
- Eine unbekannte Frau wird dabei gefilmt, wie sie mehrere Weinflaschen einsammelt
- Die Szene löst online eine hitzige Debatte über Moral, Diebstahl und Medien aus
Während Gäste nach dem Attentatsversuch beim White House Correspondents' Dinner am Samstagabend fluchtartig den Saal verließen, hatte eine Frau offenbar andere Prioritäten. Aufnahmen zeigen, wie eine Frau in einem langen schwarzen Pelzmantel zielstrebig auf einen Tisch zusteuerte, um mehrere Weinflaschen einzusammeln. Im Netz verbreitete Aufnahmen dokumentieren den Vorfall.
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Nach Schüssen beim Trump-Dinner: Frau räumt Weinflaschen leer
Da der Angriff früh am Abend stattfand, standen im Ballsaal des Washington Hilton noch erhebliche Mengen Alkohol unberührt auf den Tischen. Das Video der ungewöhnlichen Szene verbreitete sich rasant im Netz und löste eine hitzige Debatte aus. Die Identität der Frau ist bislang unbekannt – ob es sich um bereits von ihr bezahlten Alkohol handelte, blieb zunächst unklar.
Weinflaschen-Video sorgt für hitzige Debatte im Netz
Veröffentlicht wurden die bizarren Szenen unter anderem auf dem X-Account The SCIF.Die Aufnahmen riefen scharfe Kritik hervor. In sozialen Netzwerken warfen konservative Stimmen den anwesenden Journalisten vor, sich wie auf einer College-Frat-Party verhalten zu haben. "Mitglieder der Presse wurden dabei erwischt, wie sie Flaschen Alkohol stibitzten und sie regelrecht herunterkippten", kommentiert The SCIF den viel geteilten Beitrag. Dies geschehe, während dieselben Medienvertreter "Kash und andere konservative Mitglieder von Trumps Administration die ganze Zeit über verleumdeten".
Members of the press caught swiping and literally chugging bottles of alcohol like at a college frat party after the shooter was apprehended at the D.C. dinner, but slander Kash and other conservative members of Trump's administration all throughout the media.
— The SCIF (@TheSCIF) April 26, 2026
Hypocrisy at its… pic.twitter.com/OZVI2QwjKd
Der Vorwurf: "Heuchelei in ihrer reinsten Form, einmal mehr, von den falschen, verleumderischen Mainstream-Medien." Andere Nutzer bezeichneten das Verhalten schlicht als "absolut widerlich" und sprachen von Diebstahl unmittelbar nach dem Anschlag.
"Die Nacht wurde früh abgesagt – Wein-Steuerrückerstattung ist fair"
Doch nicht alle sahen das Verhalten kritisch. Zahlreiche Nutzer verteidigten die Weinsammlerin mit einem pragmatischen Argument: Bei Ticketpreisen von über 350 Dollar pro Person sei der Alkohol längst bezahlt gewesen. "Wie soll das Diebstahl sein? Die Flaschen standen auf den Tischen fürs Dinner. Sie sollten konsumiert werden. Alles war bereits bezahlt", schrieb ein Kommentator.
Andere reagierten mit Humor auf die Szene. "Das ist absolut urkomisch", meinte ein Nutzer. "Nach dem Attentatsversuch schnappt sich diese Frau einfach ein paar Flaschen Wein. Sie hat ihre Prioritäten im Griff." Ein weiterer bezeichnete die Weinflaschen-Aktion als "Highlight des Abends".
Attentäter mit Schrotflinte und politischem Manifest
Der Angriff beim Trump-Dinner ereignete sich, als ein 31-jähriger Mann aus Kalifornien namens Cole Tomas Allen einen Sicherheitskontrollpunkt vor dem Hauptballsaal stürmte. Er war laut Behörden mit einer Schrotflinte, einer Handfeuerwaffe und mehreren Messern bewaffnet. Ein Secret-Service-Agent wurde aus nächster Nähe getroffen, überlebte jedoch dank seiner Schutzweste ohne schwere Verletzungen.
Die Ermittler gehen von einem politisch motivierten Anschlag aus. Beim Verdächtigen gefundene Dokumente bezeichneten ihn als "Friendly Federal Assassin" (dt.: "freundlicher Bundesattentäter")und kritisierten die aktuelle Regierungspolitik. Nach Angaben des amtierenden US-Generalstaatsanwalts Todd Blanche deuten erste Erkenntnisse darauf hin, dass der Schütze Regierungsvertreter ins Visier nahm – möglicherweise auch den Präsidenten selbst.
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sba/bos/news.de
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