Donald Trump: Erschießungskommandos wieder zugelassen - Entsetzen nach Trump-Entscheidung
Diese Trump-Entscheidung sorgt für Zündstoff. Das US-Justizministerium hat verkündet, dass Erschießungskommandos zukünftig wieder erlaubt sind. Mit dieser Entscheidung wolle man die bundesweite Todesstrafe "stärken". Gleichzeitig wurde die Todesstrafe für neun Menschen beantragt.
Erstellt von Franziska Kais - Uhr
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- Donald Trump sorgt für Entsetzen mit Entscheidung
- US-Präsident führt Hinrichtungen auf Bundesebene wieder ein
- Todesstrafe durch Erschießungskommando wieder zulässig
Das US-Justizministerium hat am Freitag (24. April) weitreichende Änderungen bei der Vollstreckung der Todesstrafe auf Bundesebene angekündigt. Künftig sollen auch Erschießungskommandos bundesweit als Hinrichtungsmethode zugelassen werden. In fünf Bundesstaaten (Idaho, Mississippi, Oklahoma, South Carolina und Utah) sind Erschießungskommandos bereits heute erlaubt.
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Donald Trump sorgt mit Entscheidung für Entsetzen - Erschießungskommandos wieder erlaubt
Justizminister Todd Blanche hob dafür das unter Ex-Präsident Joe Biden verhängte Moratorium für bundesweite Hinrichtungen auf. Gleichzeitig genehmigte Blanche die Beantragung der Todesstrafe gegen neun Personen. Das Ministerium erklärte in seinem Statement, die Maßnahmen umfassten neben der Erweiterung der Hinrichtungsmethoden auch eine Straffung interner Abläufe. Ziel sei es, Todesstrafenverfahren zu beschleunigen.
Donald Trump setzte Todesstrafe bereits in erster Amtszeit durch
Bislang erfolgte die Vollstreckung der Todesstrafe ausschließlich durch tödliche Injektion. Die bundesweite Todesstrafe gilt in sämtlichen US-Bundesstaaten und Territorien, kommt jedoch nur selten zur Anwendung. Donald Trump ließ die Vollstreckung während seiner ersten Präsidentschaft von 2017 bis 2021 nach einer fast zwei Jahrzehnte andauernden Unterbrechung wieder aufnehmen.
Trumps Justizminister übt scharfe Kritik an Biden-Regierung
Der Justizminister übte scharfe Kritik an seinem Vorgänger. Die frühere Regierung habe ihre Pflicht zum Schutz der amerikanischen Bevölkerung nicht erfüllt, erklärte Blanche. Sie habe sich geweigert, "gegen die gefährlichsten Kriminellen - darunter Terroristen, Kindermörder und Polizistenmörder - die ultimative Strafe zu vollstrecken". Unter Präsident Trump werde das Justizministerium das Gesetz wieder konsequent durchsetzen und sich auf die Seite der Opfer stellen, so Blanche weiter.
The Justice Department Takes Actions to Strengthen the Federal Death Penalty
— U.S. Department of Justice (@TheJusticeDept) April 24, 2026
“The prior administration failed in its duty to protect the American people by refusing to pursue and carry out the ultimate punishment against the most dangerous criminals, including terrorists, child… pic.twitter.com/AXIbJ8LZ0Q
Entsetzen nach Trump-Entscheidung zu Hinrichtungen
Im Netz sorgte die Trump-Entscheidung für kontroverse Reaktionen. "Das Justizministerium muss noch immer aufgelöst und neu aufgebaut werden, nachdem die Berufsverbrecher des „Deep State" dezimiert wurden. Es ist OFFENSICHTLICH, dass Patel, Blanche, Bondi und andere von Präsident Trump ernannte Personen Teil dieses Sumpfes geworden sind", wetterte ein X-Nutzer unter dem Beitrag des Justizministeriums. "Sie werden also die sogenannten Strafverfolgungsbeamten der ICE verhaften, die Amerikaner getötet haben, und die Todesstrafe verhängen", fragt sich ein anderer.
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fka/news.de/stg
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