Karoline Leavitt: Plötzlich nicht mehr in Trumps Team - Aussage wirft Fragen auf

Karoline Leavitt äußerte sich gegenüber Reportern zum Wahlausgang in Virginia. Dabei ließ sie verlauten, nicht mehr Teil von Donald Trumps Team zu sein. Das warf Fragen auf. Sie wird schon auf "dem sinkenden Schiff" vermutet.

Von news.de Redakteurin - Uhr

Karoline Leavitt spricht vor dem Weißen Haus davon, nur noch eine Regierungsangestellte zu sein. (Foto) Suche
Karoline Leavitt spricht vor dem Weißen Haus davon, nur noch eine Regierungsangestellte zu sein. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon
  • Donald Trump meckert nach Wahlniederlage in Virginia
  • Trump schimpft, warb aber nicht für Stimmen: Karoline Leavitt verweist auf seinen Zeitplan
  • Pressesprecherin löst mit ihrer Aussage Fragen nach ihrem Job aus

Karoline Leavitt stand den Reportern vor dem Weißen Haus erneut Rede und Antwort. Als es um die Wahl in Virginia ging, überraschte die Pressesprecherin des Weißen Hauses mit ihrer Position innerhalb von Donald Trumps Regierung.

Donald Trump spricht nach Wahlniederlage in Virginia von Manipulation

Alles begann mit der Frage eines Journalisten zum Ausgang der Wahl in Virginia. Es ging um ein Referendum, wodurch die Wahlkreise auf einer Karte bis 2030 neu aufgeteilt werden, berichtet der "Spiegel". Die Demokraten siegten, was ihnen zusätzliche Sitze im Repräsentantenhaus in Washington ermöglichen könnte. Bislang haben die Republikaner dort eine knappe Mehrheit. Sollten sie diese Sitze besetzen, könnten sie Druck auf Donald Trump ausüben. Der US-Präsident reagierte auf Truth Social gereizt und sprach von "Wahlmanipulation".

US-Präsident warb nicht für Stimmen - Karoline Leavitt beruft sich auf Trumps Zeitplan

Der Reporter fragte Karoline Leavitt, "warum er nicht aktiver gegen dieses Referendum geworben hat. Warum hat er nicht Zeit auf 'Truth Social' verbracht, um die Menschen zu ermutigen, mit 'Nein' zu stimmen, und erst danach Bedenken geäußert?" Sie erklärte, dass Trump einen vollen Zeitplan habe, aber in der Nacht vor der Wahl telefonierte. Die Pressesprecherin betonte, seinen Standpunkt in der Angelegenheit.

Leavitt nicht mehr Teil von Trumps Team? Wirbel um Job-Aussage

Dabei äußerte sich Karoline Leavitt zu ihrer Rolle im Weißen Haus. "Das ist eine Frage, die von Natur aus politisch ist. Wie Sie wissen, ich bin nicht mehr Teil des politischen Teams des Präsidenten. Ich sitze hier im Weißen Haus als Regierungsangestellte." Diese Aussage warf unter einem auf der Plattform X geteilten Video Fragen auf. Sie steht mit ihrem Gesicht regelmäßig in der Öffentlichkeit und hält Pressekonferenzen unter anderem über politische Entscheidungen des US-Präsidenten. Deshalb sehen sie viele als Teil des Teams. Andere gehen so weit und scherzen darüber, dass sie womöglich entlassen wurde. Die Reaktionen reichen von Fraglosigkeit bis hin zu bösen Scherzen:

  • "Ist Pressesprecherin nicht ein politisches Amt? Ist sie nicht mehr Pressesprecherin? Was habe ich verpasst?"
  • "Oh Mann, sie ist kurz davor, das sinkende Schiff zu verlassen. Aber ich hoffe, sie weiß, dass das total bescheuert klingt: 'Ich gehöre nicht zu seinem politischen Team, ich arbeite hier nur', ist verrückt. Sie sollte einfach kündigen."
  • "Was zum Teufel meint sie damit?"
  • "Eine weitere Frau bereitet sich darauf vor, von Trump gefeuert zu werden"
  • "Also sagst du mir, dass die Sprecherin des Weißen Hauses keine politischen Fragen mehr beantworten wird? Wovon soll sie dann sprechen? Vom Wetter?"

Weitere News über Donald Trump und die US-Regierung finden Sie hier:

/sfx/news.de

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.