Donald Trump: Pikanter Vorschlag nach Beleidigung - "The Don" soll sich zum Duell stellen

Donald Trumps Attacke lässt James Carville nicht auf sich sitzen. Der Demokraten-Stratege beschimpft den US-Präsidenten, prophezeit dessen vorzeitiges Amtsende und fordert ihn nun zu einer öffentlichen Debatte heraus.

Von news.de-Redakteur - Uhr

Donald Trump musste einen neuen Gegenschlag hinnehmen. (Foto) Suche
Donald Trump musste einen neuen Gegenschlag hinnehmen. Bild: picture alliance/dpa/KEYSTONE | Gian Ehrenzeller
  • Donald Trump beschimpft - jetzt soll er sich zum Duell stellen
  • Um Trump-Nachfolger verhindern: Radikale Pläne für Machtverschiebung
  • Donald Trump wird Amtszeit nicht beenden laut Vorhersage

Der politische Schlagabtausch zwischen dem US-Präsidenten und einem seiner schärfsten Kritiker erreicht eine neue Eskalationsstufe. Zuletzt veröffentlichte Donald Trump eine Tirade gegen den langjährigen Demokraten-Strategen James Carville. In dem Beitrag bezeichnete der Staatschef den 81-Jährigen als "verrückt" und griff dessen politische Vorschläge frontal an.

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Donald Trump beschimpft - jetzt soll er sich zum Duell stellen

Die Antwort des ehemaligen Clinton-Beraters ließ nicht lange auf sich warten. In seinem Politicon-Podcast forderte Carville den Präsidenten zu einem Rededuell heraus - "jederzeit" sei er dazu bereit, erklärte er gegenüber Co-Moderator Al Hunt.

Der Hintergrund der Auseinandersetzung ist brisant: Carville hatte Trump zuvor mit drastischen Beleidigungen bedacht. Diese verbalen Attacken dürften dem Präsidenten kaum entgangen sein.

Um Trump-Nachfolger verhindern: Radikale Pläne für Machtverschiebung

Der Kern von Trumps Wutausbruch lag in Carvilles umstrittenen Strategievorschlägen, die er in der vergangenen Woche in seinem "Politics War Room"-Podcast präsentierte.

  • Der 81-Jährige forderte seine Partei auf, bei einem gleichzeitigen Gewinn von Präsidentschaft und beiden Kongresskammern sofort zu handeln: Am ersten Tag sollten die Demokraten sowohl Puerto Rico als auch die Hauptstadt Washington zu eigenständigen Bundesstaaten erklären.
  • Diese Maßnahme würde der Partei mutmaßlich vier zusätzliche Senatssitze bescheren. Doch damit nicht genug: Carville plädierte zusätzlich für eine Aufstockung des Obersten Gerichtshofs von derzeit neun auf 13 Richter.
  • Seine Begründung fiel kompromisslos aus. Die Republikaner hätten längst alle Register gezogen, argumentierte der Stratege. Sie hätten Positionen am Supreme Court an sich gerissen und sämtliche verfügbaren Mittel zur Manipulation genutzt.

Donald Trump wird Amtszeit nicht beenden laut Vorhersage

Die verbalen Entgleisungen waren allerdings nicht Carvilles einzige Provokation in den vergangenen Wochen. In einer früheren Episode seines "Politics War Room"-Podcasts wagte der demokratische Stratege eine explosive Vorhersage: Donald Trump werde seine Regierungszeit nicht vollenden können.

  • Seine düstere Prognose stützte der 81-Jährige auf zwei zentrale Beobachtungen - den mentalen Verfassungszustand des Staatschefs und dessen schwindenden Einfluss auf dem internationalen Parkett.

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/news.de/stg

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