Donald Trump: Geheimplan aufgeflogen - "The Don" plant Abgang nach Wutanfall
Geheimplan aufgeflogen: Donald Trump will beim prestigeträchtigen Dinner der Washingtoner Presse angeblich eine Abrechnungs-Rede halten und dann demonstrativ verschwinden. Aus einem ganz besonderen Grund.
Von news.de-Redakteur Tobias Rüster - Uhr
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- Donald Trump plant angeblich Abgang nach Wutanfall
- "The Don" scheiterte vor Gericht
- Donald Trump: Flucht wegen Epstein-Bericht
US-Präsident Donald Trump bereitet einem Medienbericht zufolge eine Abrechnung mit der Presse vor. Beim White House Correspondents' Dinner soll er einen sorgfältig vorbereiteten Angriff auf Journalisten starten, berichtet "The Daily Beast". Die durchgesickerten Informationen deuten auf eine inszenierte Konfrontation hin.
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Donald Trump plant angeblich Abgang nach Wutanfall
Ins Visier nehmen will Trump dabei vor allem jene Medien, die aus seiner Sicht negativ über seine Amtsführung und den Konflikt mit Iran berichtet haben. Mehrere Quellen bestätigen gegenüber "The Daily Beast" diese Absicht. Die Strategie passt zu Trumps jüngsten Ausfällen auf Truth Social, in denen er den Medien vorwirft, die Kriegslage mit Iran schlechter darzustellen, als sie tatsächlich sei.
Nach Abschluss seiner Rede plant der Präsident angeblich einen demonstrativen Abgang. Die restliche Zeremonie will er nicht abwarten - ein kalkulierter Schritt, um einer unangenehmen Situation zu entgehen.
"The Don" scheiterte vor Gericht
Der Grund für Trumps vorzeitigen Aufbruch liegt in einer Auszeichnung, die ihm sichtlich unangenehm ist. Das "Wall Street Journal" erhält bei der Veranstaltung den Katherine Graham Award für eine investigative Geschichte. Diese enthüllte Details zu Trumps Verbindungen zum verstorbenen Finanzier Jeffrey Epstein, der wegen Menschenhandels mit Minderjährigen angeklagt war. Die prämierte Recherche dreht sich um einen angeblich anzüglichen Geburtstagsgruß, den der Präsident für Epsteins 50. Geburtstag verfasst haben soll.
Die Berichterstattung des Blattes löste heftige Reaktionen beim US-Präsidenten aus. Trump bestritt die Echtheit des Schriftstücks vehement und zog sogar vor Gericht gegen die Zeitung. Seine Strategie, die unliebsame Geschichte juristisch zu bekämpfen, scheiterte jedoch.
Donald Trump: Flucht wegen Epstein
Trump habe seinen Beratern klar zu verstehen gegeben, dass er keinesfalls noch im International Ballroom des Washington Hilton sein möchte, wenn diese Ehrung stattfindet, heißt es. Durch seinen Abgang direkt nach der eigenen Rede würde sich Trump die Konfrontation mit einem Moment ersparen, der seine Nähe zu dem diskreditierten Geschäftsmann erneut in den Fokus rücken würde.
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rut/news.de/stg
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