Lars Klingbeil News: Klingbeil offen für weitere Gespräche über Gesundheitsreform

Wer soll die Gesundheitskosten von Grundsicherungsempfängern tragen? Bisher sind das vor allem die gesetzlichen Kassen. Der Finanzminister zeigt sich gesprächsbereit - stellt aber eine Bedingung.

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Bundesfinanzminister und Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) beim Ablegen des Amtseids im Bundestag. (Foto) Suche
Bundesfinanzminister und Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) beim Ablegen des Amtseids im Bundestag. Bild: picture alliance/dpa | Michael Kappeler

Bundesfinanzminister Lars Klingbeil hat sich offen für eine Entlastung der gesetzlichen Krankenversicherung bei den Gesundheitskosten von Grundsicherungsempfängern gezeigt - "wenn wir Lösungen finden im Haushalt, wie wir das hinkriegen". Er sei zu allen Gesprächen bereit, wenn man gemeinsam in einer Kraftanstrengung die Lücken im Haushalt schließen könne, sagte der SPD-Vorsitzende in der ZDF-Sendung "Berlin direkt". Zugleich betonte er: "Es bringt doch nichts, wenn man die Lücke von A nach B schiebt."

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) sieht in ihrem Entwurf für eine Reform der gesetzlichen Krankenversicherung keine Änderung der bisherigen Praxis vor, die bis zu zwölf Milliarden Euro Krankenkosten für die Empfänger von Grundsicherung von den Kassen bezahlen zu lassen. Die Ministerin wies im "Bericht aus Berlin" der ARD auf fehlende Spielräume im Bundeshaushalt hin. Sie räumte hier aber eine Ungerechtigkeit gegenüber den Beitragszahlern ein, über den man "perspektivisch" sprechen müsse.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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