Nahost: UN: Zwei beauftragte Fahrer bei Beschuss Israels in Gaza getötet

Im Gaza-Krieg herrscht seit einem halben Jahr eine Waffenruhe. Dennoch gibt es weiterhin Gewalt im Gazastreifen. Laut Unicef gab es kürzlich israelischen Beschuss bei einer Wasserabfüllanlage.

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Trotz der seit einem halben Jahr geltenden Waffenruhe im Gazastreifen sind dort UN-Angaben zufolge zwei vom Kinderhilfswerk Unicef beauftragte Fahrer bei israelischem Beschuss ums Leben gekommen. Unicef äußerte sich empört über den Vorfall am Freitagmorgen an einer Wasserabfüllanlage im Norden des Gebiets. Den Angaben zufolge wurden dabei zwei weitere Menschen verletzt. Israels Armee sagte auf Anfrage, sie prüfe die Vorwürfe.

Die beiden Lkw-Fahrer sollten laut Unicef Menschen im Gazastreifen mit sauberem Wasser versorgen. Es habe bei dem routinemäßigen Vorgang keinerlei Änderungen an den Abläufen gegeben. Das UN-Kinderhilfswerk forderte Israel auf, den Vorfall zu untersuchen. Humanitäre Helfer, Anbieter lebenswichtiger Dienstleistungen sowie zivile Infrastruktur dürften niemals Ziel von Angriffen werden, mahnte die Organisation.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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