Donald Trump: Trump: Iran bekommt kein Geld für Aufgabe von Uran-Vorrat

Der Umgang mit Irans hoch angereichertem Uran gilt als einer der zentralen Streitpunkte zwischen Washington und Teheran. Nun äußert sich Trump dazu.

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Donald Trump bei einer Rede. Bild: picture alliance/dpa/AP | Matt Rourke

Der Iran wird nach Angaben von Präsident Donald Trump kein Geld dafür bekommen, dass er seinen Vorrat an hoch angereichertem Uran aufgibt. Die Vereinigten Staaten würden Teherans Uran bekommen und es werde keine Geldtransfers in irgendeiner Form geben, schrieb er auf seiner Plattform Truth Social.

Das hochangereicherte Uran, das sich sehr tief unter Irans Atomanlagen befinden soll, nannte Trump nicht direkt. Stattdessen sprach er von "nuklearem Staub" - einen Begriff, den er bereits häufiger für Irans Uran-Vorrat genutzt hat.

Bericht: Freigabe eingefrorener Gelder für Aufgabe des Urans?

Das Nachrichtenportal "Axios" hatte zuvor über einen Plan zur Beendigung des Kriegs berichtet, über den die USA und der Iran aktuell verhandelten. Zur Diskussion stehe unter anderem, ob die USA eingefrorene Gelder des Irans in Höhe von 20 Milliarden US-Dollar freigeben, schrieb das Portal unter Berufung auf zwei US-Beamte und weitere mit den Verhandlungen vertraute Personen. Im Gegenzug solle Teheran seinen Vorrat an hoch angereichertem Uran aufgeben, hieß es.

"Axios" zitiert einen US-Beamten damit, dass es sich um einen US-Vorschlag handele. Ein anderer US-Beamter verwies demnach darauf, dass es sich um einen von vielen diskutierten Aspekten handele.

Regierungssprecherin Anna Kelly teilte der Deutschen Presse-Agentur mit, dass Washington und Teheran weiter in konstruktiven Gesprächen stünden. Die Verhandlungen sollten "nicht über die Presse" ablaufen. Nur Ankündigungen Trumps oder des Weißen Hauses sollten als Tatsachen betrachtet werden.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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