Marjorie Taylor Greene: Ex-Vertraute enthüllt erschütternden Trump-Satz über den Tod ihres Sohnes
Wenn ihr Sohn getötet würde, wäre es ihre eigene Schuld - so soll Donald Trump auf die ehemalige Kongressabgeordnete Marjorie Taylor Greene reagiert haben, als sie ihn über Todesdrohungen gegen ihre Familie informierte.
Von news.de-Redakteur Tobias Rüster - Uhr
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- Donald Trump serviert Marjorie Taylor Greene ab
- Greene enthüllt erschütternde Trump-Aussage über den Tod ihres Sohnes
- Epstein-Akten als Wendepunkt - Trump nennt Greene "Verräterin"
- MTG erhielt über 700 Todesdrohungen
Die ehemalige Kongressabgeordnete Marjorie Taylor Greene (kurz MTG) erhebt schwere Vorwürfe gegen US-Präsident Donald Trump. In einem Gespräch mit dem britischen Journalisten Piers Morgan in dessen "Uncensored"-Format bei YouTube beschuldigt sie "The Don", keinerlei Mitgefühl gezeigt zu haben, als sie ihn über Morddrohungen gegen ihre Familie informierte.
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Donald Trump serviert Marjorie Taylor Greene ab
Greene, eine Republikanerin aus Georgia, war einst eine der glühendsten Unterstützerinnen Trumps. Doch im vergangenen Herbst kam es zum öffentlichen Zerwürfnis zwischen den beiden, das schließlich in ihrem Rücktritt aus dem Kongress mündete.
Nach ihrem Ausscheiden aus dem Amt wandte sich Greene an Trump und weitere Mitglieder der Regierung, um über die massiven Bedrohungen zu sprechen, denen sie und ihre Angehörigen ausgesetzt waren. Die frühere Abgeordnete macht dabei Trumps aggressive Rhetorik gegen sie für die zunehmenden Drohungen verantwortlich. Der Präsident hatte Greene zuvor öffentlich als Verräterin bezeichnet und ihr seine Unterstützung entzogen.
Greene enthüllt erschütternde Trump-Aussage über den Tod ihres Sohnes
Als Greene den Präsidenten per Textnachricht mit den Todesdrohungen konfrontierte, reagierte Trump nach ihren Angaben äußerst abweisend.
- "Er war sehr unfreundlich bezüglich dieser Todesdrohungen", berichtete die frühere Abgeordnete Morgan.
Die Schuld für die Bedrohungen schob Trump ihr selbst zu.
- "Er gab mir im Grunde die Schuld dafür, dass wenn mein Sohn getötet würde, es meine Schuld wäre", so Greene.
- Sie habe ihm daraufhin geantwortet: "Niemandes Kinder sollten jemals Opfer von Todesdrohungen werden oder irgendeine Form von politischer Gewalt erleiden müssen wegen unserer Politik."
- Die Anzahl der Drohungen sei nicht mehr zu zählen, erklärte Greene im Interview. Besonders betroffen sei eines ihrer erwachsenen Kinder gewesen.
- "Ich war so aufgebracht wegen der Todesdrohungen gegen meine Kinder seinetwegen", sagte sie.
Über Trumps Reaktion zeigte sich Greene entsetzt:
- "Ich weiß nicht, was für ein Mensch im Grunde kein Mitgefühl oder keine Anteilnahme zeigt, wenn das Kind von jemandem mit dem Tod bedroht wird. Es ist wirklich unvorstellbar."
Eine Reaktion des Weißen Hauses oder von Donald Trump steht diesbezüglich noch aus.
Epstein-Akten als Wendepunkt - Trump nennt Greene "Verräterin"
Der Konflikt zwischen Trump und seiner einstigen Verbündeten entzündete sich an mehreren politischen Differenzen. Streitpunkte waren unter anderem Fragen der Gesundheitsversorgung und der Außenpolitik. Den entscheidenden Bruch brachte jedoch Greenes Forderung nach Freigabe der Regierungsdokumente über Jeffrey Epstein.
Trump reagierte darauf mit scharfen Angriffen und bezeichnete Greene öffentlich als Verräterin. Seine politische Unterstützung zog er komplett zurück. Die frühere Abgeordnete weist diese Charakterisierung entschieden von sich. "Sich für Vergewaltigungsopfer einzusetzen macht mich nicht zur Verräterin", erklärte sie gegenüber Morgan.
Im Dezember hatte Trump bei einer Wahlkampfveranstaltung in North Carolina seine Version der Ereignisse präsentiert. Der Grund für die Entfremdung sei gewesen, dass er Greenes Anrufe nicht beantwortet habe. Dabei bezeichnete er sie als "hochneurotisch". Greene stellte klar, sie habe Trump nach dem Bruch überhaupt nicht mehr angerufen, ihm jedoch Textnachrichten bezüglich der Epstein-Unterlagen gesendet.
MTG erhielt über 700 Todesdrohungen
Die Dimension der Bedrohungen, denen Greene ausgesetzt war, ist erheblich. In einem früheren Gespräch mit der Podcasterin Jillian Michaels berichtete die Republikanerin, dass ihr Team mehr als 700 Todesdrohungen gemeldet habe. Die Art der Drohungen war dabei besonders schwerwiegend.
- "Ich bekam ernsthafte Todesdrohungen. Eine Rohrbomben-Drohung gegen mein Zuhause, eine Rohrbomben-Drohung gegen den Betrieb meiner Familie, und dann direkte Todesdrohungen gegen mein jüngstes Kind, meinen Sohn", schilderte Greene die Situation.
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rut/news.de
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