Donald Trump: "Nicht mehr derselbe Mann" - Psychiater mit brisanter Demenz-Diagnose
Ein renommierter Psychiater verbindet das Verhalten des US-Präsidenten mit einer fortschreitenden Demenz - und spricht von einer sichtbaren Verschlechterung binnen weniger Wochen. Piers Morgan kontert die brisante Ferndiagnose.
Von news.de-Redakteur Tobias Rüster - Uhr
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- Donald Trump erhält brisante Ferndiagnose von Psychiater
- "The Don" ist "nicht mehr derselbe Mann wie vor vier Wochen"
- Frontal-Lappen als "Bremssystem des Gehirns"
- Morgan widerspricht Trump-Diagnose vehement
In der YouTube-Sendung "Uncensored" von Piers Morgan äußerte Dr. John Gartner alarmierende Einschätzungen zum Gesundheitszustand des US-Präsidenten Donald Trump. Der Mediziner präsentierte dem Moderator seine Besorgnis über einen fortschreitenden geistigen Abbau beim 79-jährigen Staatsoberhaupt.
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Donald Trump erhält brisante Ferndiagnose von Psychiater
Dr. Gartner behauptete während des Interviews, der US-Präsident zeige einen kognitiven Niedergang, der sich in Echtzeit beobachten lasse. Der Arzt formulierte seine Einschätzung drastisch und erklärte, Trump sei nicht mehr bei klarem Verstand. Es ist eine ähnliche Diagnose, wie sie Gartner regelmäßig in seinem eigenen Podcast "Shrinking Trump" (zusammen mit Harry Segal) vertritt.
- Die medizinische Bewertung des Psychiaters basiert auf Beobachtungen von Trumps öffentlichem Auftreten und Verhalten.
- Wichtig ist: Selbst untersucht hat der Experte Trump hingegen nicht.
Donald Trump ist "nicht mehr derselbe Mann wie vor vier Wochen"
Der Psychiater konkretisierte seine Diagnose und sprach von Anzeichen einer Demenzerkrankung beim Präsidenten.
- Laut Gartner handele es sich vermutlich um eine frontotemporale Demenz, deren Charakteristikum eine fortschreitende Verschlechterung sei.
- Er betonte, dass dieser Typ von Demenz niemals stillstehe oder sich verbessere, sondern stets rapider voranschreite.
- Gartner verwies auf Aussagen von Vertrauten Trumps, wonach der Präsident sich im Vergleich zu vor vier Jahren deutlich verändert habe. Der Arzt ging noch weiter und behauptete, selbst innerhalb der letzten vier Wochen sei eine Veränderung erkennbar.
- Der Mediziner stellte seine Beobachtungen nicht als isolierte Meinung dar. Er verwies auf Kollegen wie Dr. Vin Gupta, die ähnliche Bedenken bezüglich des kognitiven Zustands des Präsidenten geäußert hätten.
- Die Geschwindigkeit des Verfalls beschrieb Gartner als zunehmend beunruhigend.
Frontal-Lappen als "Bremssystem des Gehirns"
Der beunruhigendste Aspekt der vermuteten Erkrankung sei laut Gartner die spezifische Natur der frontotemporalen Demenz. Als Hauptmerkmal dieser Demenzform nannte er den Wegfall von Hemmungen gegenüber aggressivem Verhalten, kombiniert mit Gedächtnisverlust und Verwirrung.
Der Psychiater erklärte die neurologischen Vorgänge:
- Die Frontal-Lappen des Gehirns funktionierten normalerweise als Bremssystem, das Urteilsvermögen ermögliche und impulsives Handeln verhindere. Genau dieser Bereich sei bei Trump am Verfallen.
- Der doppelte Effekt bestehe darin, dass nicht nur die Fähigkeit zu Verstehen und Begreifen schwinde, sondern gleichzeitig auch alle inneren Kontrollmechanismen.
- Dies führe zu dem zunehmend unberechenbaren und selbstschädigenden Verhalten, so Gartner. Als Beispiele nannte er Tweets gegen den Papst und öffentliche Beschimpfungen.
- Trump sei zwar schon immer impulsiv und aggressiv gewesen, doch zeige sich dies nun in extremerer Ausprägung.
Morgan widerspricht Trump-Diagnose vehement
Moderator Piers Morgan widersprach der Einschätzung seines Gastes sofort und berief sich dabei auf eigene Erfahrungen mit dem Präsidenten. Er schilderte ein Telefongespräch, das er zwei Monate zuvor mit Trump geführt habe. Während des etwa zehnminütigen Telefonats habe Trump völlig normal gewirkt, betonte Morgan. Der Moderator erklärte:
- "Ich sprach vor zwei Monaten mit ihm am Telefon, und er klang etwa zehn Minuten lang wie der Donald Trump, den ich seit 20 Jahren kenne. Ich bin mir also nicht sicher, ob ich persönlich irgendein Anzeichen dieser Demenz gesehen habe, von der Sie sprechen."
Morgan kennt den US-Präsidenten seit zwei Jahrzehnten und sieht sich somit in der Lage, Veränderungen zu beurteilen.
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rut/news.de
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