Wladimir Putin: US-General warnt vor russischen Nuklearplänen im Orbit
Droht der nächste große Krieg nicht auf der Erde, sondern im All? Ein US-General warnt vor Putins angeblichen Plänen, Nuklearwaffen im Orbit zu stationieren. Die Folgen könnten das Leben auf der ganzen Welt lahmlegen.
Erstellt von Anika Bube - Uhr
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- Schock-Warnung: US-General sieht russische Nuklearpläne im Weltraum
- Katastrophen-Szenario: Bis zu 80 Prozent aller Satelliten könnten zerstört werden
- Neue Waffen: Russland entwickelt Systeme gegen Elon Musks Starlink-Netzwerk
Der Kommandeur des US-Weltraumkommandos schlägt Alarm: Wladimir Putin plant offenbar, Nuklearwaffen im All zu stationieren. General Stephen Whiting äußerte sich gegenüber der britischen "Times" "sehr besorgt" über die Kreml-Pläne.
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US-General warnt vor Putins Nuklear-Pläne
Die Konsequenzen wären verheerend. Eine Atomexplosion in niedriger Erdumlaufbahn könnte mehr als 80 Prozent aller Satelliten vernichten – das entspricht über 10.000 Raumflugkörpern. Whiting vergleicht ein solches Szenario mit einem "Pearl Harbor im Weltraum". Der Angriff würde nicht nur militärische Aufklärungssysteme massiv treffen, sondern auch zivile Infrastruktur weltweit lahmlegen. Die Folgen für den Alltag von Milliarden Menschen wären katastrophal. Internet, Mobilfunknetze und GPS-Navigation würden in weiten Teilen der Welt zusammenbrechen. Die militärische Aufklärung erhielte einen schweren Schlag.
Bereits jetzt agiert Moskau nach Einschätzung des US-Generals rücksichtslos. Whiting kritisierte, dass russische Störsender in der Ukraine "auf eine Weise" eingesetzt werden, "die die zivile Luftfahrt in Osteuropa und im gesamten südlichen Europa beeinträchtigt". Der General mahnte zudem, dass Großbritannien deutlich mehr in die Abwehr kosmischer Kriegsführung investieren müsse. Seine Prognose: Der nächste große Konflikt "wird wahrscheinlich ein Krieg sein, der im Weltraum beginnt".
Russland entwickelt neue Waffe gegen Musks Satelliten-Netzwerk
Parallel zu den Atomplänen entwickelt Russland laut Nato-Geheimdienstinformationen eine weitere bedrohliche Technologie. Sogenannte "Schrapnellwolken"-Raketen sollen gezielt Elon Musks Starlink-System ausschalten. Diese Zoneneffekt-Waffen funktionieren nach einem simplen, aber verheerenden Prinzip: Sie schleudern eine Welle hochverdichteter Metallkügelchen in die Umlaufbahnen der Starlink-Satelliten. Die Satellitencluster, die das Rückgrat von Musks Internet-Konstellation bilden, wären gegen einen solchen Angriff kaum geschützt. Tausende der niedrig fliegenden Raumflugkörper könnten durch die Projektilschwärme beschädigt oder zerstört werden.
Das Satellitennetzwerk des Tesla-Gründers stellt für den Kreml eine erhebliche Bedrohung dar. Seit mehr als vier Jahren sind die niedrig fliegenden Starlink-Satelliten für das ukrainische Militär unverzichtbar. Die Streitkräfte nutzen den Hochgeschwindigkeits-Internetdienst für ihre Kommunikation auf dem Schlachtfeld und zur Steuerung von Waffensystemen.
Darüber hinaus hält das System das gesamte Land vernetzt – eine Grundvoraussetzung für den Widerstand gegen die russische Invasion. General Whiting warnte eindringlich vor der wachsenden Gefahr aus dem All. Der nächste große Krieg werde "wahrscheinlich ein Krieg sein, der im Weltraum beginnt", so seine düstere Einschätzung.
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