Donald Trump: "Er ist völlig senil" - Erinnerungslücke macht "The Don" zum Gespött
Hat Donald Trump etwa vergessen, wann er das erste Mal im Weißen Haus saß? In einem Interview sorgte der US-Präsident nun mit Aussagen zum Tod einer Ex-Richterin für Irritationen und Spott in den sozialen Medien.
Erstellt von Martin Gottschling - Uhr
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- Donald Trump äußert sich in einem Interview über die verstorbene liberale Richterin Ruth Bader Ginsburg
- Dabei trifft der US-Präsident wirre Aussagen zu ihrem Todeszeitpunkt und ihrer Nachfolge am Supreme Court
- Trump wird daraufhin im Netz verspottet
Als Joe Biden während seiner Präsidentschaft bei öffentlichen Auftritten Dinge durcheinanderbrachte, wirr und vergesslich wirkte, war dies ein gefundenes Fressen für Donald Trump. Der Republikaner nutzte nahezu jede sich ihm bietende Gelegenheit, den mittlerweile 83-Jährigen zu verunglimpfen und als amtsunfähig darzustellen. Nun sitzt Trump selbst zum zweiten Mal im Weißen Haus – und auch über seinen geistigen Zustand kursieren wilde Gerüchte. Diese befeuerte er nun erneut, als er in einem Interview eine gravierende Erinnerungslücke offenbarte.
Donald Trump mit irritierenden Aussagen im Interview: US-Präsident bringt Todeszeitpunkt von Ex-Richterin durcheinander
Über den jüngsten Fauxpas des US-Präsidenten berichtet aktuell der "Daily Express". In einem Interview mit "Fox Business" sprach Trump über die 2020 verstorbene Richterin Ruth Bader Ginsburg, die einst am Supreme Court tätig war, und verstrickte sich dabei in widersprüchliche Aussagen. Der79-Jährige behauptete, die Demokraten hätten nach Ginsburgs Tod die Möglichkeit gehabt, einen liberalen Richter zu nominieren. Ginsburg habe geglaubt, "ewig zu leben", und sei "etwa zwei Minuten nach der Wahl" gestorben – woraufhin er selbst jemanden habe ernennen dürfen.
a very confused Trump: "Look at Justice Ginsburg. She was not exactly a young woman. The election was taken. They had a Democrat who could've appointed a liberal justice. About two minutes after the election, she went out." (Ginsburg died in September 2020, when Trump was… pic.twitter.com/6Hw6bQzlaE
— Aaron Rupar (@atrupar) April 15, 2026
US-Präsident offenbart Erinnerungslücke zur Wahl 2020
Diese Darstellung enthält jedoch einen gravierenden Fehler: Ginsburg verstarb im September 2020, als Trump selbst noch im Amt war. Joe Biden übernahm das Präsidentenamt erst im Januar 2021. Es war also Trump selbst, der nach Ginsburgs Tod eine Nachfolgerin für den Supreme Court bestimmen durfte – nicht etwa ein demokratischer Präsident. Als Nachfolgerin nominierte er Amy Coney Barrett, die seit dem 27. Oktober 2020 im Amt ist. Im Interview kritisierte Trump zudem die verstorbene Richterin dafür, dass sie nicht rechtzeitig zurückgetreten sei: "Ginsburg konnte das nicht. Sie hat sich innerhalb der Demokratischen Partei selbst geschadet. Die Leute sind sehr wütend auf sie, weil ich anstelle von Biden Leute ernennen konnte."
Spott über "verwirrten" Trump im Netz
Das Interview löste in den sozialen Medien besorgte Reaktionen aus. Zahlreiche Zuschauer kommentierten Trumps Auftritt laut "Daily Express" kritisch. Ein Nutzer bezeichnete den Präsidenten als "sehr verwirrt", während ein anderer schrieb: "Er kann sich nicht einmal an seine eigene Präsidentschaft erinnern, er ist völlig senil."
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