Verhandlungen: USA: Libanon und Israel einigen sich auf weitere Verhandlungen
Zum ersten Mal seit Jahrzehnten kamen israelische und libanesische Vertreter zu direkten politischen Gesprächen zusammen. Die USA sprechen von einem "historischen Meilenstein".
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Bei einem ersten Treffen zwischen israelischen und libanesischen Vertretern auf politischer Ebene hat es nach US-Angaben "konstruktive Gespräche über Schritte zur Aufnahme direkter Verhandlungen" gegeben. Das US-Außenministerium sprach von einem "historischen Meilenstein".
Die USA sicherten demnach beiden Ländern Unterstützung für weitere Gespräche zu. Alle Seiten hätten sich darauf geeinigt, direkte Verhandlungen zu einem später zu bestimmenden Zeitpunkt und Ort aufzunehmen. Einzelheiten wurden zunächst nicht genannt. Die USA äußerten die Hoffnung, dass die Verhandlungen zu einem "umfassenden Friedensabkommen" führen könnten. Israelischen und libanesischen Berichten zufolge sollte das Treffen auf der Ebene von Botschaftern den Anfang der direkten Verhandlungen markieren.
Weiter hieß es in dem US-Statement, dass Israel das Recht auf Selbstverteidigung gegen anhaltende Angriffe der proiranischen Hisbollah im Libanon habe. Ein mögliches Ende der Feindseligkeiten müsse zwischen beiden Regierungen unter US-Vermittlung erreicht werden, nicht über getrennte Verhandlungskanäle.
Geführt wurden die Gespräche am Abend von der libanesischen Botschafterin in den USA, Nada Hamadeh Moawad, und dem israelischen Vertreter in Washington, Jechiel Leiter. Die Gespräche fanden nach Wochen gegenseitiger Angriffe zwischen Israel und der libanesischen Hisbollah-Miliz statt. Es waren die ersten direkten Gespräche auf politischer Ebene zwischen den eigentlich verfeindeten Nachbarländern seit Jahrzehnten.
Moawad sagte dem libanesischen TV-Sender MTV nach dem Treffen, sie habe einen Waffenstillstand, die Rückkehr der Vertriebenen und die Ergreifung praktischer Schritte zur Linderung der schweren humanitären Krise, unter der das Land infolge des andauernden Konflikts weiterhin leidet, gefordert.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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