Donald Trump: Trump vor heiklem Auftritt - dieser Preis könnte ihn blamieren
Ein politisches Comeback mit Sprengkraft: Donald Trump will zurück auf die große Bühne – doch statt Applaus könnte ihn ein eiskalter Empfang erwarten. Ausgerechnet seine Kritiker werden geehrt. Droht ihm die nächste öffentliche Demütigung?
Erstellt von Sarah Baumann-Rüster - Uhr
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- Rückkehr von Donald Trump zum White House Correspondents' Dinner nach 15 Jahren Boykott
- Brisante Auszeichnung für Wall Street Journal wegen Epstein-Recherche setzt Trump unter Druck
- Abgewiesene Milliardenklage und drohender Eklat beim Dinner sorgen für explosive Stimmung
Es ist das Society-Event der US-Politik – und diesmal könnte es richtig knallen! Nach 15 Jahren Boykott kehrt Donald Trump zum legendären White House Correspondents' Dinner zurück. Doch statt Glanz und Glamour droht ein Abend voller Spannung, Sticheleien – und möglicher Demütigung, wie etwa der "Daily Beast" berichtet. Denn: Ausgerechnet das Wall Street Journal wird mit einem prestigeträchtigen Preis geehrt. Und zwar für eine Geschichte, die Trump besonders weh tun dürfte.
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Eklat beim Dinner? Auszeichnung für brisanten Epstein-Bericht setzt Trump unter Druck
Die White House Correspondents' Association verleiht den renommierten Katharine Graham Award an Reporter des Wall Street Journal – und das ausgerechnet für eine Geschichte über Trumps angebliche Verbindung zu Jeffrey Epstein.
Alter Trump-Brief an Epstein bringt US-Präsident in die Bredouille
Im Zentrum steht ein Bericht über ein Schreiben aus dem Jahr 2003. Es soll als Frauen-Silhouette gestaltet gewesen sein und einen fiktiven Dialog zwischen Trump und Epstein enthalten haben. Die Schlusszeile lautete: "Alles Gute zum Geburtstag – und möge jeder Tag ein weiteres wundervolles Geheimnis sein." Ein Detail, das politisch Sprengkraft besitzt – und Trump in eine unangenehme Lage bringt.
Juristische Niederlage kurz vor dem Event
Mit einer Klage über 10 Milliarden Dollar wollte Trump gegen das Wall Street Journal vorgehen. Doch Bundesrichter Barrin Gayles machte kurzen Prozess: Trump habe "nicht annähernd" nachweisen können, dass böswillig berichtet wurde. Ein harter Rückschlag – und das nur Tage vor dem großen Dinner.
15 Jahre Schmollen nach Obamas Spott
Dass Trump dem Event so lange fernblieb, hat einen Grund: 2011 wurde er von Barack Obama öffentlich verspottet – ein Moment, der politisch nachhallte. Jetzt kündigt Trump seine Rückkehr selbstbewusst an: "Zu Ehren des 250. Geburtstags unserer Nation und der Tatsache, dass diese 'Korrespondenten' nun zugeben, dass ich wirklich einer der größten Präsidenten in der Geschichte unseres Landes bin." Große Worte – doch die Realität könnte anders aussehen.
Countdown zum Showdown in Washington
Am 25. April steigt das Dinner im Washington Hilton – und die Lage ist explosiv. Traditionell gratuliert der Präsident den Preisträgern persönlich. Doch wird Trump wirklich den Reportern die Hand schütteln, die ihn in Bedrängnis gebracht haben? Der Verlag Dow Jones & Company zeigt sich jedenfalls selbstbewusst: "Wir stehen hinter der Zuverlässigkeit, Gründlichkeit und Genauigkeit der Berichterstattung des Wall Street Journal."
Zwei Tage nach dem Event will Trump zudem seine Klage neu einreichen. Der nächste Akt im Dauerdrama ist also bereits geplant.
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