Donald Trump: Trump droht Machtverlust nach Jesus-Meme und Papst-Attacke
Ein Post, der selbst für seine Verhältnisse zu weit geht: Mit einem Angriff auf den Papst – und einem bizarren Jesus-Meme – bringt Donald Trump selbst treue Unterstützer ins Grübeln. Droht ihm jetzt der politische Absturz?
Erstellt von Sarah Baumann-Rüster - Uhr
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- Donald Trump sorgt mit Angriff auf den Papst und Jesus-Meme für Empörung
- Experten warnen: "Er spielt mit dem Feuer"
- Politische Folgen könnten für Trump dramatisch werden
Donald Trump hat mit einem doppelten Tabubruch für Fassungslosigkeit gesorgt. Am Sonntag attackierte der US-Präsident zunächst Papst Leo XIV. scharf – und legte nur Stunden später nach, indem er auf Truth Social ein Bild von sich selbst als Jesus Christus veröffentlichte. Das provokante Meme wurde zwar später wieder gelöscht, doch der Schaden sei bereits angerichtet, wie Beobachter warnen.
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Trumps Jesus-Post sorgt weiter für Fassungslosigkeit
Axios-Mitgründer Jim VandeHei zeigte sich in der MSNBC-Sendung "Morning Joe" völlig fassungslos über das Vorgehen des Präsidenten, wie aktuell bei "Raw Story" zu lesen ist. Co-Moderator Jonathan Lemire bezeichnete die beiden Postings schlicht als "Wahnsinn" und merkte an, Trump sei es offenbar nicht gewohnt, die Bühne mit jemandem zu teilen.
Warnung an Trump: "Er spielt mit dem Feuer"
Der erfahrene Politikjournalist VandeHei richtete deutliche Worte an den Präsidenten. "Ob es ein Witz ist oder nicht, die meisten gläubigen Menschen betrachten ihren Glauben nicht als Scherz", warnte er. Die Auswirkungen solcher Aktionen zeigten sich nicht über Nacht, sondern entwickelten sich schleichend – doch Trump spiele mit dem Feuer bei seiner Basis.
VandeHei zeigte sich überrascht, dass Trumps Berater nicht eingegriffen hätten. "Irgendwann übertreibt man es", sagte er und verwies auf die ohnehin bereits niedrigen Beliebtheitswerte des Präsidenten. Angesichts seiner aktuellen Position sollte Trump besorgt sein, so der Axios-Mitgründer.
Trumps Koalition bröckelt an allen Fronten: US-Präsident bringt eigene Anhänger gegen sich auf
"Beobachtet die Zahlen", prognostizierte VandeHei mit Blick auf die kommenden Wochen. Die Entwicklung für Trump sei alles andere als vielversprechend. Der Präsident verliere zunehmend junge Amerikaner, hispanische Wähler und selbst die reichweitenstarke MAGA-Podcaster.
Zwar halte Trump seine Kernanhänger noch immer in seinem Bann, doch die neue Koalition, die den Republikanern zur Macht verholfen habe, beginne Stück für Stück zu zerbröseln. Die Konsequenzen könnten gravierend sein: Innerhalb der Partei rechne man bereits damit, das Repräsentantenhaus zu verlieren. Beim Senat stünden die Chancen laut VandeHei mittlerweile bei 50 zu 50.
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sba/gom/news.de/stg
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