Melania Trump: Neue Theorie zu bizarrem Epstein-Statement - wird die First Lady erpresst?

Als Melania Trump zuletzt vor die Presse trat, um über den Epstein-Skandal zu sprechen, fragten sich viele Beobachter: Warum gerade jetzt? Eine Politikexpertin verbreitet dazu nun eine brisante Theorie.

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Wird First Lady Melania Trump von der frühere Epstein-Komplizin Ghislaine Maxwell erpresst? (Foto) Suche
Wird First Lady Melania Trump von der frühere Epstein-Komplizin Ghislaine Maxwell erpresst? Bild: picture alliance/dpa/AP | Jacquelyn Martin
  • Neue Theorie zu bizarrem Epstein-Statement von Melania Trump
  • First Lady könnte laut Politikexpertin Allison Gill durch Ghislaine Maxwell erpresst werden
  • Übt frühere Epstein-Komplizin Druck auf die US-Regierung aus?

Melania Trump sorgte in der vergangenen Woche für Irritationen, als sie sich plötzlich zum Skandal um Jeffrey Epstein äußerte. Sie verlas eine Erklärung, in der sie jegliche frühere Verbindungen zu dem verurteilten Sexualstraftäter, der 2019 in einer Gefängniszelle starb, abstritt. Beobachter fragten sich, warum die First Lady gerade zu diesem Zeitpunkt ein solches Statement abgab. Nun gibt es eine neue Theorie dazu.

Melania Trump unter Druck? First Lady äußerte sich überraschend zu Jeffrey Epstein

Diese Theorie verbreitete die Politikexpertin Allison Gill in ihrem Podcast "The Daily Beans", wie aktuell "Raw Story" berichtet. Sie äußerte die Vermutung, dass Epsteins ehemalige Komplizin Ghislaine Maxwell eine entscheidende Rolle bei Melanias Auftritt gespielt haben könnte. Maxwell wurde 2022 zu einer 20-jährigen Freiheitsstrafe verurteilt und strebt momentan ihre Begnadigung durch US-Präsident Donald Trump an. Laut Gill könnte die frühere Epstein-Vertraute deshalb womöglich auch Einfluss auf die First Lady nehmen:

  • "Ich frage mich, ob sie (Melania) unter Druck steht oder vielleicht erpresst wird", so die Inhaberin von MSW Media.

First Lady könnte von Epstein-Komplizin Ghislaine Maxwell erpresst werden laut Expertin

Gill führt mehrere Indizien für ihre Theorie an, dass Maxwell versucht, Druck auszuüben. So reichte die Epstein-Komplizin beispielsweise einen Antrag auf Überprüfung der Rechtmäßigkeit ihrer Inhaftierung ein, um die Freigabe ihrer Akten zu verhindern. Zuvor hatte das US-Justizministerium den Einspruch gegen ihre Verurteilung abgelehnt. Besonders auffällig sei zudem der zeitliche Ablauf ihrer Gefängnisverlegung. Das "Wall Street Journal" hatte einen brisanten Bericht über Epsteins Geburtstagsbuch veröffentlicht, der auch eine Zeichnung eines offenbar jungen weiblichen Torsos mit Donald Trumps Unterschrift erwähnte. Nur zwei Wochen später wurde Maxwell in eine Haftanstalt mit niedrigerer Sicherheitsstufe verlegt. Und noch ein weiteres Detail lässt Gill aufhorchen:In ihrer Stellungnahme sprach Melania Trump alte Anschuldigungen an und nannte dabei ausdrücklich Ghislaine Maxwells Namen. 

  • "Was wirklich bizarr daran ist: Niemand hat solche Vorwürfe seit Monaten erhoben", erklärte Gill.

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