Iran-Krieg: US-Militär: Seeblockade der Straße von Hormus beginnt Montag
Trump will verhindern, dass der Iran Gebühren von Schiffen durch die Meerenge verlangt. Jetzt kündigt das US-Militär einen konkreten Tag für die Blockade der Kontrolle der Straße von Hormus an.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Die von US-Präsident Donald Trump angekündigte Seeblockade der Straße von Hormus durch das US-Militär soll am Montag beginnen. Ab 10.00 Uhr US-Ostküstenzeit (16.00 Uhr MESZ) werde der Seeverkehr für Schiffe blockiert, die iranische Häfen anlaufen oder verlassen, kündigte das US-Regionalkommando für den Nahen Osten (Centcom) auf der Plattform X an. Dies schließe iranische Häfen am Persischen Golf und am Golf von Oman ein. Die Blockade werde gegenüber Schiffen aller Nationen durchgesetzt, hieß es weiter.
Nur Schiffe mit Bezügen zu iranischen Häfen betroffen
Zugleich erläuterte Centcom, dass die Durchfahrt von Schiffen durch die Straße von Hormus, deren Ziel oder Startpunkt nicht ein iranischer Hafen ist, durch das US-Militär nicht beeinträchtigt werde.
Nach den vorerst gescheiterten diplomatischen Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad hatte Trump am Sonntag die Seeblockade angekündigt, zunächst aber noch keinen genauen Beginn dieser genannt. Trump will mit der Blockade verhindern, dass der Iran Gebühren von Reedereien für eine Durchfahrt durch die Meerenge verlangt und das Land gleichzeitig von Öleinnahmen abschneiden.
Der Iran ist einer der größten Ölproduzenten der Welt, und dementsprechend ist die Straße von Hormus auch für Teheran enorm wichtig, um seine Ölexporte an die internationalen Märkte zu bringen.
Seit Kriegsbeginn am 28. Februar mit US-israelischen Angriffen auf den Iran hatte Teheran die für den Öltransport wichtige Straße von Hormus vor seiner Küste blockiert. Die Durchfahrt von Schiffen kam praktisch zum Erliegen. Weltweit schossen Energiepreise in die Höhe, was auch Trump unter Druck setzt.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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