Friedrich Merz News: Merz: "Ich will keine Spaltung der Nato"

Kanzler Friedrich Merz setzt sich für den Zusammenhalt der Nato ein. Und das ganz besonders angesichts des "transatlantischen Stresstests", wie der den Iran-Krieg nennt.

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Friedrich Merz bei einer Pressekonferenz (Archivbild). (Foto) Suche
Friedrich Merz bei einer Pressekonferenz (Archivbild). Bild: picture alliance/dpa | Kay Nietfeld

Angesichts des Ärgers von US-Präsident Donald Trump über Deutschland und andere Nato-Verbündete will sich Kanzler Friedrich Merz für den Erhalt des Militärbündnisses einsetzen. "Bei allem Verständnis für Forderungen nach klarer Kante, lassen Sie mich das hier an dieser Stelle auch einmal sagen: Wir wollen, ich will keine Spaltung der Nato", sagte der CDU-Chef in Berlin. "Die Nato ist ein Garant unserer Sicherheit, auch und vor allem in Europa. Wir müssen hier weiter kühlen Kopf bewahren."

Der Iran-Krieg sei zum "transatlantischen Stresstest" geworden, sagte Merz. In seinem Telefonat mit Trump am Mittwoch sei es auch um die Nato gegangen. Er habe dem US-Präsidenten angeboten, sich vor dem Nato-Gipfel im Juli mit ihm über die Zukunft des Bündnisses zu verständigen.

"Es ist meine feste Absicht, alles zu tun, um auch den Schutz der Nato unter Einschluss der Vereinigten Staaten von Amerika für Europa zu erhalten", betonte Merz. "Dieses Bündnis ist jedenfalls gegenwärtig durch nichts zu ersetzen." Er habe ein hohes Interesse daran, es zu erhalten und mit Trump weiterzuentwickeln.

Um einen möglichen Abzug von US-Streitkräften aus Deutschland sei es bei dem Telefonat nicht gegangen, berichtete Merz. Auch eine Einschränkung der Nutzung der Infrastruktur von US-Militär in Deutschland sei kein Thema gewesen. Die Bundesregierung habe keinen Anlass daran zu zweifeln, dass die amerikanischen Streitkräfte sich auch in den vergangenen Wochen an die Stationierungsabkommen gehalten hätten.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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