Donald Trump: Trump: Werden uns nicht mitten im Iran-Krieg zurückziehen

Binnen weniger Wochen will Trump den Krieg im Iran beenden, wie er erst vor wenigen Tagen sagte. Doch einen vorschnellen Abzug soll es ebenfalls nicht geben.

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Donald Trump bei einer Rede. (Foto) Suche
Donald Trump bei einer Rede. Bild: picture alliance/dpa/AP | Matt Rourke

US-Präsident Donald Trump hat der iranischen Bevölkerung versichert, sich nicht vorschnell aus dem Kriegsgeschehen zurückzuziehen. Die Iranerinnen und Iraner hätten Angst, dass sich die USA mitten im Krieg zurückzögen, aber das werde nicht passieren, zitiert das Portal "Axios" aus einem Telefoninterview mit Trump. Es gebe eine große Chance, ein Abkommen zu erzielen, sagte Trump. "Aber wenn sie keinem Deal zustimmen, jage ich dort drüben alles in die Luft."

Trump hatte dem Iran bereits zuvor mit der Zerstörung von Kraftwerken und Infrastruktur wie Brücken gedroht, sollte die Führung in Teheran nicht einlenken. In der Nacht zum Dienstag deutscher Zeit läuft dafür ein Ultimatum ab. Trump fordert ein Abkommen oder eine vollständige Öffnung der für den globalen Öl- und Gashandel wichtigen Straße von Hormus. Der Schiffsverkehr durch die Meerenge liegt weiterhin weitgehend still.

Trump spricht über Angriff auf iranische Brücke

Trump äußerte sich laut "Axios" auch zu dem Angriff auf eine große Autobahnbrücke bei Teheran. Die iranische Seite habe ein Treffen in fünf Tagen vorgeschlagen, was Trump als Zeichen gewertet habe, sie meinten es nicht ernst. "Also habe ich die Brücke angegriffen."

Trotz früherer US-Angaben zu produktiven Gesprächen gab es in den vergangenen Tagen heftige Angriffe von beiden Seiten. Mit schweren Drohungen und Beleidigungen vonseiten Trumps wurde auch der Ton gegenüber Teheran zunehmend rauer.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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