Donald Trump: NBA-Legende rechnet live im TV gnadenlos mit US-Präsident ab

NBA-Legende Charles Barkley hat sich im Live-TV kritisch zu Donald Trump und dessen Umgang mit Einwanderern in den USA geäußert. Seine Aussagen lenken den Blick über den Sport hinaus auf politische Themen.

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Donald Trump unter Beschuss: Ein NBA-Star kritisiert die Politik des US-Präsidenten. (Foto) Suche
Donald Trump unter Beschuss: Ein NBA-Star kritisiert die Politik des US-Präsidenten. Bild: picture alliance/dpa/AP | Mark Schiefelbein
  • Barkley kritisiert Trumps Einwanderungspolitik im Fernsehen
  • NBA-Legende findet deutliche Worte zum Umgang mit Migranten in den USA
  • Fokus auf gesellschaftspolitische Einordnung des Sports

Im Rahmen einer Live-Sendung zur College-Basketball-Übertragung hat NBA-Legende Charles Barkley deutliche Worte in Richtung von Donald Trump gefunden. Barkley nutzte den Auftritt bei CBS, um das politische Klima rund um Einwanderung in den USA zu kommentieren und dabei insbesondere den Umgang mit Migranten zu kritisieren. Barkley betonte zu Beginn seiner Ausführungen, dass er bei diesem Thema besonders vorsichtig formulieren wolle. Gleichzeitig machte er klar, dass ihn die aktuelle Entwicklung im Land beschäftige.

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Charles Barkley spricht von "Schande" und "Farce"

Im Zentrum seiner Kritik stand die Behandlung von Einwanderern in den USA. Barkley sprach davon, dass der Umgang mit vielen Menschen, die im Land leben und arbeiten, "beschämend" sei. Laut "Daily Beast" hob er besonders hervor, dass es seiner Ansicht nach einen klaren Unterschied zwischen "kriminellen" und "ehrlichen" Einwanderern gebe.

Grundsatzkritik an der politischen Debatte

Der frühere NBA-Star äußerte sich darüber hinaus grundsätzlich zur politischen Diskussion über Migration. Er kritisierte, dass das Thema seiner Ansicht nach häufig verkürzt und emotional aufgeladen geführt werde. Dabei würden, so Barkley, wichtige Perspektiven verloren gehen. Bereits in der Vergangenheit hatte sich Barkley wiederholt zu gesellschaftlichen und politischen Themen geäußert und dabei auch Konflikte nicht gescheut.

Internationale Karrieren als Gegenbeispiel

Als positives Beispiel verwies Barkley zudem auf internationale Spielerkarrieren in der NBA. Besonders die Entwicklung von Dirk Nowitzki hob er hervor, den er frühzeitig in seiner Karriere kennengelernt und gefördert habe. Nowitzki gilt als einer der erfolgreichsten internationalen Spieler der Ligageschichte und steht exemplarisch für den globalen Charakter des Basketballsports. Barkley selbst war Teil des legendären US-Dream-Teams bei den Olympischen Spielen 1992 und zählt zu den prägenden Figuren der NBA-Geschichte. Mit seinen Aussagen verband Barkley nun einmal mehr Sport und gesellschaftspolitische Debatte. Ob aus dem politischen Umfeld von Donald Trump eine Reaktion folgen wird, bleibt offen.

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