Pete Hegseth: Millionen-Eklat um Trumps Kriegsminister - das könnte sein Ende bedeuten
Nur eine technische Panne verhinderte angeblich, dass der Börsenmakler von US-Verteidigungsminister Pete Hegseth Millionen in Rüstungsaktien investierte - und zwar unmittelbar vor dem amerikanischen Militärschlag gegen den Iran. Politische Beobachter wittern Insiderhandel und fordern strafrechtliche Konsequenzen.
Von news.de-Redakteur Tobias Rüster - Uhr
Suche
- Pete Hegseth: Knallharte Vorwürfe gegen Trumps Kriegsminister
- Wirbel um Börsenmakler von Pete Hegseth: Investition scheiterte an technischen Hürden
- Verteidigungsministerium weist brisante Vorwürfe zurück
- Pete Hegseth: Vorwurf des Insiderhandels
US-Verteidigungsminister Pete Hegseth sieht sich schweren Vorwürfen ausgesetzt. Wie die "Financial Times" unter Berufung auf drei mit der Angelegenheit vertraute Personen berichtet, soll sein Börsenmakler im Februar versucht haben, Millionen in einen Verteidigungs-ETF zu investieren. Der Zeitpunkt: unmittelbar vor dem militärischen Vorgehen der USA gegen den Iran. Politische Beobachter sprechen von möglichem Insiderhandel und fordern Konsequenzen.
Weitere Politik-Artikel finden Sie unter diesem Text.
Pete Hegseth: Knallharte Vorwürfe gegen Trumps Kriegsminister
US-Verteidigungsminister Pete Hegseth sieht sich schweren Vorwürfen ausgesetzt. Wie die "Financial Times" unter Berufung auf drei mit der Angelegenheit vertraute Personen berichtet, soll sein Börsenmakler im Februar versucht haben, Millionen in einen Verteidigungs-ETF zu investieren. Der Zeitpunkt: unmittelbar vor dem militärischen Vorgehen der USA gegen den Iran.
Konkret soll Hegseths Makler Kontakt zu einem Vermögensverwalter aufgenommen haben. Die zeitliche Nähe zur von der US-Regierung als "Exkursion" bezeichneten Militäraktion wirft Fragen auf. Politische Beobachter sprechen von möglichem Insiderhandel und fordern Konsequenzen.
Wirbel um Börsenmakler von Pete Hegseth: Investition scheiterte an technischen Hürden
Die geplante Transaktion kam letztlich nicht zustande. Der betreffende Fonds war zu diesem Zeitpunkt noch nicht über die Handelsplattform verfügbar. Obwohl der ETF bereits im Mai des Vorjahres gestartet war, stand er Kunden des Brokers noch nicht zum Kauf offen.
Ob Hegseths Makler anschließend in einen alternativen Verteidigungs-Fonds investierte, bleibt unklar. Die "Financial Times" konnte diese Frage nicht abschließend klären. Die berichtete Investitionssumme lag im Millionenbereich.
Verteidigungsministerium weist brisante Vorwürfe zurück
Sean Parnell, Sprecher von Pete Hegseth, hat sich zu den Vorwürfen geäußert. Er bezeichnete die Berichterstattung auf der Plattform X als "völlig falsch und erfunden". Das Dementi erfolgte kurz nach Veröffentlichung des Artikels. Details zur Begründung seiner Aussage oder konkrete Gegenbeweise lieferte der Sprecher in seiner Stellungnahme jedoch nicht.
- Die Kontroverse bleibt. Während die "Financial Times" sich auf drei informierte Quellen beruft, weist das Verteidigungsministerium jegliche Richtigkeit der Vorwürfe von sich.
Pete Hegseth: Vorwurf des Insiderhandels
Die Reaktionen politischer Analysten und Beobachter fallen in den sozialen Netzwerken allerdings vernichtend aus.
- Grant Stern, leitender Redakteur von Occupy Democrats, sprach vom "Höhepunkt von Kriminalität und Inkompetenz". Er warf Hegseth vor, mit Insiderwissen über die Iran-Pläne der Regierung handeln zu wollen.
- Tommy Vietor, Co-Moderator des Podcasts "Pod Save America", forderte Konsequenzen. "Es ist wirklich schockierend, dass der Verteidigungsminister mit Aktien handelt und von einem Krieg zu profitieren versucht, den er mitinitiiert hat", kritisierte er. Hegseths Entlassung sei das absolute Minimum, eine strafrechtliche Verfolgung notwendig.
- Rechtsprofessor David S. Cohen kommentierte knapp: "Kriminelle. Alle zusammen."
- Don Moynihan von der Universität Michigan übte mit Ironie Kritik an den "verdächtig gut getimten Investitionen in Militärauftragnehmer".
Lesen Sie außerdem noch diese Artikel:
- Uraltes Trump-Video aufgetaucht - hier sagte er den Iran-Krieg bereits voraus
- Experte vermutet - "The Don" bereitet heimlich sein Ende vor
- "The Don" erreicht neuen Tiefpunkt - jetzt bricht es über ihm zusammen
- Hoch über den Wolken deutet Trump "Verrat" an seiner Verbündeten an
- Erschütternde Vorwürfe - Wirbel um Drohung gegen Geistliche
rut/news.de
Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.