Donald Trump: US-Präsident allein gelassen - Stratege warnt vor "Selbstvernichtung"
Sie brachten ihn zurück ins Weiße Haus: Jetzt wendet sich eine wichtige Wählergruppe von Trump ab. Ein republikanischer Stratege warnt. Die Lage könnte bei den Zwischenwahlen kippen.
Erstellt von Sabrina Böhme - Uhr
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- Neue Umfrage: Wähler wenden sich von Donald Trump wegen seiner Gesundheitspolitik ab
- Kennedy-Anhänger brachten Trump einst zurück ins Weiße Haus
- Zwischen wahlen 2026: Umfrage-Wende könnte Folgen für die Republikaner haben
Die Gesundheitspolitik von Trumps Regierung kostet seine Partei Wähler: Eine aktuelle Umfrage offenbart wachsende Unzufriedenheit unter den Anhängern der "Make America Healthy Again"-Bewegung. Wähler hegen Zweifel - was sich auch bei den Zwischenwahlen im November widerspiegeln könnte.
Gesundheitspolitik sorgt für Umfrage-Absturz: Anhänger wenden sich von Trump ab
Laut einer von "Politico" veröffentlichten Erhebung gaben 41 Prozent der MAHA-Unterstützer, die bei der Präsidentschaftswahl für Donald Trump gestimmt hatten, an, der Präsident habe nicht genug für eine gesündere Gesundheitspolitik getan. Die Umfrage wurde vom Meinungsforschungsinstitut Public First zwischen dem 13. und 18. März durchgeführt. Insgesamt nahmen 3.851 Erwachsene online teil.
Kennedy-Anhänger halfen Trump zurück ins Weiße Haus
Die MAHA-Bewegung geht auf Robert F. Kennedy Jr. zurück, der 2024 als unabhängiger Kandidat für das Präsidentenamt antrat. Nach seinem Rückzug aus dem Rennen schlossen sich seine Unterstützer dem Trump-Lager an. Wie "The Daily Beast" berichtete, spielten dabei das MAHA Alliance Super PAC und andere Kennedy-Anhänger eine entscheidende Rolle, um unentschlossene und unabhängige Wähler für Trump zu gewinnen.
Kennedy fungiert mittlerweile als Gesundheitsminister unter Trump. Doch die Erwartungen seiner früheren Anhänger an grundlegende Reformen bei Impfrichtlinien und Ernährungsvorgaben wurden bislang nicht erfüllt. Die Bewegung zeigt sich enttäuscht vom bisherigen Kurs der Regierung.
Schlappe für Republikaner: Demokraten sehen Chance bei Zwischenzahlen
Die Umfrageergebnisse könnten im Wahljahr 2026 erhebliche Auswirkungen haben. Laut "Politico" sehen die meisten Befragten die Demokraten als kompetenter an, wenn es um zentrale Gesundheitsfragen geht. Bei den anstehenden Zwischenwahlen könnten bereits minimale Unterschiede bei der Wahlbeteiligung über die Kontrolle des Kongresses entscheiden.
Die Demokraten setzen darauf, die Frustration der Wähler mit der Trump-Regierung in eine "blaue Welle" umzumünzen. Sie zeigen sich zuversichtlich, von der Unzufriedenheit der MAHA-Anhänger profitieren zu können. Die Abkehr dieser einst loyalen Wählergruppe könnte sich als entscheidender Faktor erweisen.
Katastrophe bei den Zwischenwahlen 2026? Republikanern droht "politische Selbstvernichtung"
Gesundheitsstratege Rodney Whitlock, ein ehemaliger republikanischer Mitarbeiter, richtet deutliche Worte an seine Partei. Gegenüber "Politico" kritisierte er, die Republikaner hätten sich nicht ausreichend auf die Anliegen der MAHA-Bewegung konzentriert. Stattdessen habe die Partei ihren Fokus auf Einschränkungen beim Abtreibungszugang und Reduzierungen bei Impfungen gelegt. Seine Warnung fällt unmissverständlich aus: "Republikaner müssen von der Perspektive ausgehen, dass alles zählt", erklärte Whitlock. "Anders zu handeln ist politische Selbstvernichtung."
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bos/news.de/stg
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