Friedrich Merz: Merz kann sich Minenräumung durch die Bundeswehr vorstellen

Ein Bundeswehreinsatz in der Straße von Hormus kommt für die Bundesregierung erst nach einem Ende des Iran-Krieges infrage. Kanzler Merz sagt aber schon mal, was er sich dann vorstellen kann.

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Friedrich Merz bei einer Pressekonferenz (Archivbild). (Foto) Suche
Friedrich Merz bei einer Pressekonferenz (Archivbild). Bild: picture alliance/dpa | Kay Nietfeld

Bundeskanzler Friedrich Merz kann sich nach einem Ende des Iran-Kriegs einen Einsatz der Bundeswehr zur Räumung von Minen in der Straße von Hormus vorstellen. "Das können wir. Und wenn wir danach gefragt werden und das im Rahmen eines wirklichen Mandates kollektiver Sicherheit geschieht - also Vereinte Nationen, Nato, Europäische Union - mit einem Bundestagsbeschluss, ist das eine Option", sagte er in einem Interview auf dem "F.A.Z.-Kongress 2026". "Das könnten wir militärisch leisten und selbstverständlich wäre das eine Option." Die Bundeswehr verfügt über mehrere Minenjagdboote.

Merz wies aber auch darauf hin, dass die Straße von Hormus derzeit "offensichtlich gar nicht vermint" werde. Er wisse auch nicht, ob der Iran das plane. "Also wir diskutieren hier ziemlich theoretisch."

Eine Prognose, wann der Krieg enden könnte, wollte Merz auch nicht abgeben. Seit Tagen gehe ihm dazu folgender Gedanke durch den Kopf: Bei Kriegen, die ein paar Tage dauern sollten, seien das größte Problem die letzten zwei Jahre. "Also ich hoffe jeden Tag, dass es irgendwann zu Ende geht, aber zurzeit verstricken sich die Amerikaner und die Israelis in diesen Konflikt jeden Tag tiefer."

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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